BUDDHISMUS: Sanktionen gegen Th ich Nhat Hanh-Anhänger in Vietnam
Die Gewalt gegen die von Thich Nhat Hanh ordinierten Mönche und Nonnen im Bat-Nha Kloster in Bao-Loc (Vietnam) ist im Juni und Juli eskaliert. Das Gebäude wurde mehrmals von militanten Regierungsanhängern gestürmt, ohne dass die Polizei eingriff; die 400 Klosterbewohner werden nicht mehr mit Trinkwasser, Lebens mitteln und Strom versorgt. Alle Novizen und Mönche mit ausländischem Pass mussten das Land verlassen. Die Gewalt hat politische Gründe. 2005 durfte der beliebte Zen-Meister aus Südvietnam erstmals nach 39 Jahren Exil zu religiösen Unterweisungen und Feierlichkeiten in seine Heimat zurückkehren, was die kommunistische Regierung als Propaganda für eine „neue offene Religionspolitik“ ausnutzte. Buddhistische Laien begrüßten die geistliche und karita tive Aufbauarbeit des Interbeing-Ordens in Vietnam; Ordinierte innerhalb der regierungsabhängigen Buddhistischen Kirche Vietnams distanzierten sich jedoch. Bei seinen Besuchen 2007 und 2008 äußerte sich Thich Nhat Hanh zu diversen politischen Problemen, weshalb die Regierungskommission für Religiöse Angelegenheiten die „Einleitung strenger Maßnahmen“ veranlasste. Info: www.igfm.de und www.helpbatnha.org
Quelle / Info: http://www.helpbatnha.org

