Jerusalem als offene Stadt zum Erlernen des Friedens
Am Lassalle-Institut in Bad Schönbrunn fand im Juli eine dreitägige Konferenz zum Thema „Jerusalem – offene Stadt zum Erlernen des Friedens in der Welt“ statt. Die 120 Teilnehmenden kamen aus Europa, Übersee und dem Nahen Osten (je zwanzig aus Israel und Palästina). Niklaus Brantschen, Gründer des Lassalle-Instituts, sagt, dass diese Tagung die verrückteste, span nendste und notwendigste Konferenz in seinem Leben gewesen sei. Pia Gyger, Mitgründerin des LassalleInstituts, verdeutlicht den transformatorischen Charakter der Tagung: Ein Bewusstseinsprozess konnte durch verschiedene Meditationsangebote ausgelöst werden. Dies bewirkte eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen den beiden Parteien und führte letztlich zu konkreten Projekten für eine Friedensstadt Jerusalem. Die Tagung ließ sich von folgenden drei Fragen leiten: Was wäre, wenn die Altstadt von Jerusalem, verwaltet durch Israeli und Palästinenser, zu einem Ort würde, an dem die spirituelle Kraft der Religionen für den Weltfrieden nutzbar gemacht würde? Was wäre, wenn Israeli und Palästinenser als Gastgeber Menschen aller Religionen inklusive der nicht-abrahamitischen in Jerusalem zum Dialog empfangen würden?Was wäre, wenn Friedensaktivisten aus aller Welt in Jerusalem Schulen, Universitäten, Forschungszentren vorfänden, wo sie Wege der Versöhnung und Heilung suchen und einüben könnten? Im Rahmen der Open-Space-Veranstaltung wurden rund 30 Projekte vorgestellt oder neu entwickelt, die mithelfen sollen, die Verwirklichung der in den drei Leitfragen enthaltenen Vision voranzutreiben.
Quelle und weitere Infos:Lassalle-Institut,
Jörg E. H. Eugster,
Bad Schönbrunn,
CH-6313 Edlibach.
Tel. +41 41 757 14 77
www.lassalle-institut.org

