KULTUR: Japaner restaurieren die Ajanta-Höhlen

Mai 2009

Seit Anfang März beteiligt sich erstmals ein japanisches Forscherteam aus Tokio am Erhalt der buddhistischen Wandmalereien in den weltberühmten Ajanta- Höhlen von Decca, Indien. Als buddhistische Klöster angelegt und 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, wurden die 30 Höhlen ab dem 1. Jh. v.Chr. und in einer zweiten Phase im 5.-6. Jh. n.Chr. in den Felsen gehauen. Die Wände und Decken der Höhlen sind verziert mit Szenen aus dem Leben des Buddhas; zudem beherbergen die Höhlen die größte Buddha- Statue in Indien. Die japanischen Experten hoffen, eine Verbindung zwischen den Wandmalereien von Ajanta und denen im Horyuji-Tempel in der Präfektur Nara nachzuweisen. Neben den Restaurierungsarbeiten soll das Team um Prof. Kosaku Maeda im Herbst die Höhlen ausmessen, da bis heute keine genauen Daten existieren.

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