KULTUR: Preis für soziales Engagement
Bundespräsident Köhler und Ministerin Wieczorek-Zeul überreichten am 2. Juni zwei Lebenskundegruppen aus Neukölln einen der Hauptpreise beim Bundeswettbewerb „Alle für eine Welt für Alle“. Die SchülerInnen haben im Rahmen des Lebenskundeunterrichtes die Themen Kinderrechte und Globalisierung bearbeitet. Sie beschlossen, es nicht nur beim Reden und Schreiben zu belassen, sondern sich aktiv für Kinder und deren Rechte einzusetzen. Einige der Kinder aus Maputo/Mozambique, für die sie sich in diesem konkreten Fall eingesetzt haben, werden sie im November in Berlin treffen können. Die Themen Gerechtigkeit und daran anschließend Kinderrechte sind im Rahmenplan Lebenskunde vorgesehen für Klasse 4. Jedoch ist es sinnvoll, das Thema Gerechtigkeit in Verbindung mit dem Thema Globalisierung noch einmal in den Klassenstufen 5 und 6 zu behandeln. Dies kann handlungsorientiert und öffentlich geschehen. Das haben die Lebenskundekinder der Richard Grundschule erfahren. Sie wissen und haben erlebt, dass Solidarität und das Einfordern von Rechten nicht nur für Erwachsene notwendig ist, sondern dass auch Kinder eine Stimme haben und diese nutzen können, wenn sie etwas verändern wollen. Dass der Lebenskundeunterricht solche Erkenntnisse fördert und junge Menschen zu verantwortlichen und kritischen (Welt-) BürgerInnen heranwachsen lassen möchte, versteht sich dabei von selbst.
Quelle / Info: http://www.hpd.de

