MEDITATION: Vipassana-Meditation lässt die Hirnrinde wachsen
Meditation verändert nicht nur die physische Struktur des Gehirns, sondern lässt es einer neuen Studie zufolge sogar wachsen. Sara Lazar, Psychologin und Neurowissenschaftlerin an der Harvard Medical School, verglich Hirn-Scans von erfahrenen Meditierenden mit denen einer Kontrollgruppe ohne vorherige Meditationserfahrung. Erstere meditierten während der Scans, letztere entspannten sich lediglich. Bei der in dieser Studie untersuchten Vipassana- Meditation werden auftauchende Gedanken, Empfindungen und Sinneseindrücke bzw. der Atem einfach wahrgenommen, ohne weiter darüber nachzudenken; religiöse Bilder, Gebete u. dergl. werden nicht verwendet. Die Studie ergab u.a., dass regelmäßige Meditation jene Teile der Hirnrinde (Kortex) dicker werden lässt, die mit Aufmerksamkeit, Erkenntnis, positiven Emotionen und emotionaler Regulierung in Verbindung gebracht werden. Diese Areale der Hirnrinde werden mit zunehmendem Alter bei fehlendem Training dünner.
Quelle / Info: Science Daily

