MEDIZINISCHE EVERST-EXPEDITION: Zu hoch hinauf?

Mai 2005

Höhenbergsteigen ist heute ein Massenphänomen. Rund eine halbe Million „Höhentouristen“ sind jedes Jahr in Gebirgen wie den Anden oder dem Himalaja oberhalb von 5000 Metern unterwegs. Viele von ihnen werden höhenkrank, manchmal mit tödlicher Folge. Der Münchner Hals-Nasen-Ohren-Arzt Klaus Mees hat seine drei Tonnen schwere Ausrüstung zur Untersuchung lebensgefährlicher Folgen des Höhentrends ins Basislager am Mount Everest schaffen lassen. Es geht vor allem um das rechtzeitige Erkennen von Störungen im Hör- und Gleichgewichtssinn. Dazu macht sich Mees ein modernes Messverfahren, die otoakustischen Emissionen zunutze: Schallenergie, die über einen kleinen Lautsprecher im Gehörgang über das Mittelohr zum Innenohr abgestrahlt wird, führt zur Kontraktion äußerer Hörzellen. Info: www.bionorika-everest-expedition.de.

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