PRÄVENTION: Suchtgefahr von Glücksspielen jetzt messbar
März 2009
Ein Forscherteam um Prof. Franz Peren von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat ein Mess- und Bewertungsinstrument entwickelt, mit dem sich das Suchtpotenzial von Glücksspielen differenziert feststellen lässt. Die Experten aus Ökonomie, Recht, Medizin, Psychologie und Soziologie stellten dabei 12 Kriterien auf. Das höchste Gefährdungspotenzial weisen Automaten in Kasinos, Geldspielgeräte in Spielhallen und Roulette in Spielbanken auf. Aber auch Live-Sportwetten sowie Pokerpartien im Internet, bei denen es um Bargeld geht, stehen weit oben auf der Liste. Im unteren Mittelfeld rangiert das Lottospiel „6 aus 49“, ganz unten finden sich Fernseh- und Klassenlotterie.
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