Pilgern im Chiemgau

September 2006

Pilgern ist wieder „in“. Spätestens seitdem der TV-Star Kape Kerkeling seine Wande-rung auf dem Jakobsweg zum Grab des heiligen Jakob in Santiago de Compostela in seinem Bestseller „Ich bin dann mal weg“ beschrieben hat, dürfte manch ein Pilger nach Alternativen suchen, wo er seine Ruhe hat. Es gibtauch andere Wege, auf denen der Wanderer Natur, Menschen und Spiritualität erfahren kann. Eine schöne und inspirierende Route beschreibt die Journalistin Andrea Schirnack, die zugleich Medium ist und unterschiedliche Seminare zu spirituellen Themen anbietet. „Avalon liegt im Chiemgau“ ist der treffende Titel einer von ihr herausgegebenen Broschüre zur sechstägigen Wanderung vom Chiemsee über Marquartstein zum Walchsee und dann zurück über Aschau entlang der sprudelnden Prien. Schon der romantische König Ludwig II sah in den beiden Chiemseeinseln das „Neue Avalon“. Vor allem die Fraueninsel mit dem Kloster der Benediktinerinnen – wo u.a. auch Qi-Gong und Kontemplation angeboten werden – hat etwas Mystisches.

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