RELIGION: Franziskanerpater Massimiliano Mizzi gestorben

Mai 2008

Am 3. März 2008 starb Padre Mizzi, geboren am 28. Oktober 1930 auf Malta, im „Sacro Convento di Assisi“ an Nierenkrebs. Er gehört seit 1960 zu den herausragenden Mitgestaltern des Dialogs der Weltreligionen. Insgesamt viermal wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Die legendären Weltgebetstreffen Assisi I (1986) und Assisi II (2002) wurden von ihm konzipiert und organisiert. Wiederholt hatte er Arafat in Palästina besucht, ihn als Bruder Christi umarmt. Padre Mizzi war Vorstandsmitglied der „International Gandhi & Griffiths Society“. Am 5. März 2008 wurde in der Basilika von Assisi das Requiem für den stets bescheiden auftretenden Franziskaner gehalten. Wie der Ordensbegründer Franz von Assisi wurde auch er von den Oberen, in seinem Fall vor allem von den Päpsten Paul Johannes II. und Benedikt XVI. stark gemaßregelt. Roland R. Ropers, Leiter der „Gandhi & Griffiths Society“: „Er war ein wunderbarer Mensch mit einem großen Herzen voller Liebe, Frieden und Güte.“

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