Sterbebegleitung: Erstes buddhistisches Hospiz in Österreich
Trauernde und sterbende Menschen in Österreich bekommen ab Anfang 2007 erstmals die Möglichkeit einer buddhistischen “Lebens- und Sterbebegleitung”. Das mobile Hospiz-Angebot richtet sich an alle Konfessionen: Pflegefälle, Kranke und deren Angehörige können sich bei einer Koordinatorin melden, die speziell geschulte Mitarbeiter zu den Bedürftigen schickt, erklärt Isolde Hartmann von der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft. Rund 20 Patienten sollen gleichzeitig betreut werden können – vorerst in Wien. Medizinische Betreuung könne das buddhistische Hospiz noch nicht anbieten, es gehe primär um die spirituelle Begleitung der Menschen. Die mobilen Mitarbeiter werden sich an die speziellen Bedürfnisse der Patienten anpassen: “Erzählen, spazieren gehen, vorlesen oder einfach zuhören”, meint Hartmann. “Der Tod ist ein Übergang und kann friedvoll und tröstlich sein.“
Siehe auch Artikel Sterben, Tod und Jenseits in diesem Heft.
Quelle / Info: http://www.buddhismus-austria.at

