Deva Premal & Miten haben etwas Wertvolleres als Musik in ihrem Repertoire: spürbare, berührende, heilsame Stille.
Darf man einen Klassiker wie die Lenormand-Karten so neu gestalten, dass man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann, wenn man die Motive betrachtet? Man darf! Denn wenn Judith Bärtschi ihre künstlerischen Finger im Spiel hatte, kann man sicher sein, dass selbst Madame Lenormand ihre Freude daran gehabt hätte.
Über fünfzig Romane für Erwachsene und Jugendliche hat Frederica de Cesco schon veröffentlicht. Darin verarbeitet die mit dem japanischen Fotografen Kazuyuki Kitamura verheiratete Italienerin oft Geschichten, die bei Nomaden, Indianern, in Tibet oder Japan spielen. Wir trafen die Wahlschweizerin kürzlich zu einem Gespräch.
Die Kelten nannten ihre Geschichtenerzähler Barden, für die Menschen in Mali übernehmen die Griots diese Aufgabe. Der Malier Habib Koité kommt aus einer Griot-Familie und wuchs mit dieser alten Tradition ebenso auf wie mit den musikalischen Einflüssen aus Europa, Amerika und seiner afrikanischen Heimat. Dort ist er längst ein Star, und auch die internationale Weltmusikszene feiert Habib als einen Künstler, dem es gelingt, eine Brücke zu schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Moderne. Auf seinem neuen Album „Africi“ erzählt er Geschichten vom afrikanis...
Eben noch war Boston auf einem Markt in Granada, und plötzlich findet sich der Teenager im Jahr 1492 in Andalusien wieder. In ihrem neuen Roman „Alhambra“ nimmt Kirsten Boie (Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises 2007) ihre Leser mit auf eine Zeitreise. Die 57-Jährige ist eine der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuch - autorinnen und wurde Trägerin des "Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises 2007". Im Gespräch mit VISIONEN verrät die Hamburgerin, warum sie der religiöse Schmelztiegel Grana...
Pilgern auf dem Jakobsweg ist derzeit in aller Munde. Shirley MacLaine ist schon vor Jahren auf dem Pfad nach Santiago de Compostela gewandert und hat später ihre Erfahrungen aufgeschrieben. Nun liegt auch eine Hörbuchfassung vor. Mit VISIONEN sprach die Schauspielerin darüber, was sie zu der Reise bewegt hat und wie sich ihre Einstellung zum Tod verändert hat.
Sara Tavares war auf dem Weg, ein erfolgreicher Popstar zu werden. Doch die Portugiesin entschied sich, ihre kulturellen und musikalischen Wurzeln in Afrika zu suchen. Sie reiste in die Heimat ihrer Eltern und hörte dort zum ersten Mal von Lokua Kanza. Der Nigerianer hat afrikanische Stars wie Miriam Makeba, Papa Wemba oder Youssou N’Dour produziert und nahm die 29-Jährige unter seine Fittiche. Eine Entscheidung, die Sara nicht bereut hat. Das neue Album Balancé, das Sara nahezu im Alleingang aufnahm, ist ein echter Ohrwurm geworden.
Weltweit studierte Christan Rätsch schamanische Kulturen. Drei Jahre lang lebte er beim Stamm der Lakandonen in Südamerika. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse hat er in zahlreichen Büchern und Vorträgen weitergeben. Im Gespräch mit VISIONEN steht Rätsch dem Interesse am Schamanismus äußerst kritisch gegenüber.
1909 reiste Sigmund Freud gemeinsam mit C. G. Jung für eine Vortragsreihe über die Psychoanalyse in die Vereinigten Staaten. Doch obwohl ihm dort die in seiner Heimat verwehrte Anerkennung für seine Arbeit zuteil wurde, äußerte sich Freud nach seiner Rückkehr nur negativ über seinen Aufenthalt in der Neuen Welt. Seine Biografen spekulieren über die Gründe bis heute. Jed Rubenfeld hat sich in seinem ersten Roman so seine eigenen Gedanken dazu gemacht. Der Professor für Verfassungsrecht verwickelt Sigmund Freud in die Ermittlungen zu...
Anfang März stellte Andrea Schacht ihren neuen historischen Roman Kreuzblume vor. Passend zum Thema hat sich die Bestsellerautorin dafür den Kölner Dom ausgesucht, um dessen Baupläne sie eine spannende Geschichte gewebt hat. Bekannt wurde die gebürtige Schleswig-Holsteinerin durch ihre Mittelalterkrimis mit der Begine Almut.
Seit nunmehr 30 Jahren erforscht John Matthews die Ursprünge der Gralslegende. Dabei förderte der Brite Erstaunliches zutage. So fand er Hinweise auf den Gral in den altindischen Veden. In einem spannenden Buch hat er seine Erkenntnisse für eine Bestandsaufnahme zusammengetragen. VISIONEN sprach mit dem passionierten Forscher.
Fasziniert von Leonardo da Vincis berühmtem „Abendmahl“, begab sich der Journalist Javier Sierra
auf eine mehrjährige Spurensuche nach den Geheimnissen des Bildes und seines Schöpfers. Die Ergebnisse seiner Nachforschungen verarbeitete der Spanier in seinem eben auf Deutsch erschienenen Roman „Das geheime Abendmahl“. Dabei ist ihm nicht nur ein spannender historischer Thriller gelungen. Er malt auch ein Sittengemälde Italiens zur Zeit der Medici. Mit VISIONEN sprach Javier Sierra übe...
„Musik war immer ein Ventil für mich, eine Möglichkeit meine Gefühle auszudrücken.“ Sagt eine Frau, die mit ihrer leidenschaftlichen Art das Publikum mitzureißen versteht. „Canta Ro’! – in Trio“ heißt Etta Scollos neue Platte. Eine Hommage an die sizilianische Sängerin Rosa Balistreri, der sie bereits ihre zweite CD widmet. Was Etta an der Balistreri so fasziniert, verrät die Wahl-Berlinerin im nachfolgenden Gespräch.
Ulrike Schweikerts historische Romane überzeugen durch detaillierte Recherche. Ihr neuestes Werk „Das Siegel des Templers“ macht da keine Ausnahme. Im Gespräch verrät die Autorin, was sie auf die Idee für ihre Geschichte brachte.
Wenn Anoushka Shankar in die Saiten ihrer Sitar greift, ist Sting so hin und weg, dass er sie gleich ins Studio einlädt. Die Tochter von Ravi Shankar ging beim Papa in die Lehre und tritt in punkto Virtuosität in seine Fußstapfen. Auf ihrer neuen CD “Rise” schlägt die 24-Jährige nach drei klassischen Alben eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Mit VISIONEN sprach Anoushka über ihre musikalischen Wurzeln, wie es ist, einen Meister als Vater zu haben, und darüber, was für sie die Faszination der Sitar ausmacht.
Alle zwölf Jahre kommen in Indien Pilger zur Maha Kumbh Mela zusammen, einem spirituellen Event der ganz besonderen Art, das bis zu 70 Millionen Menschen anzieht. 2001 besuchten die amerikanischen Filmemacher Nick Day und Maurizio Benazzo das Festival und drehten den sehenswerten Dokumentarfilm Short cut to Nirvana.
Atmosphärisch dichte Geschichten, die richtige Mischung aus historischen Details, Spiritualität und Romantik, verbunden mit fundierter Recherche, das ist das Geheimnis des Erfolgs von Bestseller-Autorin Barbara Wood. Gemeinsam mit ihrem Mann reist die gebürtige Engländerin immer an die Schauplätze ihrer Romane. Mit Claudia Hötzendorfer
plaudert die 58-Jährige über ihre Faszination für andere Kulturen, ihr Interesse an Spiritualität und alternativen Heilmethoden.
Vielen Lesern wird Sylvie Winter besser bekannt sein als Gayan S. Winter, Autorin zahlreicher Selbsthilfebücher und Kartendecks. Die 60-Jährige hat sich einen langgehegten Wunsch erfüllt und endlich ihren ersten Roman veröffentlicht. Die Geschichte spielt in ihrer Wahlheimat Arizona und beschreibt den Selbstfindungsprozess einer jungen Deutschen und eines Navajo. Dabei thematisiert sie nicht nur die schwierigen Lebensumstände des Stammes auf seiner Reservation. Sylvie Winter will auch auf die Umweltvergiftung durch Uranabbau aufmerksam m...
Zwei Frauen, ein Thema: Indianer, ihre Geschichte und ihre Situation heute. Visionen-Redakteurin Claudia Hötzendorfer sprach mit den Autorinnen Lucia St. Clair Robson und Sylvie Winter.
Seit ihrer Kindheit war Christina Hachfeld fasziniert von Afrika. Doch als die Journalistin 1984 das erste Mal nach Kenia reiste, stellte sich das Land ganz anders dar, als sie es aus Missionszeitschriften kannte. Sie lernt an der Küste den Samburu-Krieger Lpetati Tapukai kennen. Nach mehreren längeren Aufenthalten beschließt Christina Hachfeld, ihre Heimatstadt Hannover zu verlassen, um Lpetati zu heiraten. Gemeinsam mit seiner Familie und fünf Adoptivkindern lebt sie in einem Dorf bei Maralai in Nordkenia. Ihr entbehr...