DIE BOTSCHAFT AUS DEM GRAL
Abd-ru-shins einzigartige Erklärung der Schöpfung
Zunächst wird man als kritischer Leser zugeben müssen, dass sich das Werk Abd-ru-shins in übliche Kategorien kaum einordnen lässt. Religion? Philosophie? Esoterik? Mythologie? Lebenshilfe? Wer ein „genretypisches Buch“ erwartet, wird enttäuscht, denn die gängigen Abgrenzungen verschwimmen.
Ganz und gar nicht verschwommen präsentieren sich indes die Aussagen und Inhalte der „Gralsbotschaft“. Alle Aussagen erscheinen erstaunlich präzise, geprägt durch eine zwingende Logik und umfassende Menschenkenntnis. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich als Leser auf die deutsche Hochsprache dieses Werkes einlässt, die für heutige Verhältnisse bisweilen antiquiert und umständlich wirken mag. Allerdings nur oberflächlich betrachtet, denn es erweist sich schnell, dass gerade diese Sprache nicht nur den Verstand, sondern auch das Gemüt anspricht
Wertvolle Lebenshilfe
Worum geht es also in der „Gralsbotschaft“? Zusammenfassend könnte man sagen: Abd-ru-shin bietet eine umfassende Welterklärung. Jedoch nicht in naturwissenschaftlich-beschreibender Art, wie man es heute vielleicht erwarten würde, aber auch nicht in Form eines konfessionellen Dogmas. Vielmehr werden jene Brücken zwischen Wissenschaft und Religion geschlagen, die man sich als frei und unabhängig denkender Mensch schon immer gewünscht hat: Das Weltgeschehen folgt Naturgesetzen – und diese Gesetze sind nichts anderes als Ausdruck des Gotteswillens. Die Wahrheit ist unteilbar. Es geht für den Menschen immer nur darum, eigene Irrtümer zu erkennen, wenn sich eine Kluft zwischen Wissen und Glauben auftut..
Hier wird die gesamte Schöpfung in ihren Gesetzmäßigkeiten beschrieben.
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