Spirituelle Lehrer gibt es viele, in den letzten 15, 20 Jahren auch zunehmend mehr spirituelle Lehrerinnen. Deren Schüler und Schülerinnen erwarten aber häufig zuviel von ihnen: die Perfektion in Person. Wie können Schüler ihre Illusionen durchschauen und mit den Schwächen dieser Lehrenden leben?
Rüdiger Gleisberg und Christian Salvesen schreiben – jeder für sich – aus eigener Erfahrung über ein heikles Thema. Gibt es in der Beziehung zwischen spirituellen LehrerInnen und deren SchülerInnen ethische Regeln, und wer kann sich da eine Beurteilung erlauben?
Judentum, Christentum und Islam gelten im Unterschied zu den „mystischen“ östlichen Religionen als „prophetische“ Religionen. Betrachtet man den gemeinsamen Ursprung aller Religionen und ihren eigentlichen Sinn, ist diese Definition nicht haltbar.
Munir Voß leitet die „Geistige Schule“ des Internationalen Sufiordens Deutschland. Seit über 20 Jahren lehrt er Meditation in Seminaren und Retreats in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz. Er ist maßgeblich beteiligt am Training für Leiter und Retreat-Guides.
„Befreie dich von den Machenschaften des Geistes, werde ein-fältig wie ein Kind. Dann kann kein Übel deine Ganzheit zerstören“ – so könnte man die Lehre des legendären Tao-Meisters Zhuang (Dschuang) aus dem nach ihm benannten Weisheitsbuch „Zhuang Zi“ zusammenfassen. Dazu muss man „in der leeren Kammer des G...
von  Zhuang zi
Spiritualität ist ein Abenteuer, ein Aufbruch zur Freiheit, zur endlosen Ausweitung des Bewusstseins. Denn im Kern des menschlichen Wesens liegt ein kreativer Impuls zur ständigen Entwicklung. Aber wie leben wir spirituelle Entwicklung in einer sich rasant weiter entwickelnden Welt?
Es ist wichtig und hilfreich zu wissen, wohin die Meditation eigentlich führt. Denn über Meditation herrschen derzeit, trotz zahlreicher Bücher, viele Missverständnisse. Die buddhistische Meditationsmeisterin Ayya Khema erläutert im Folgenden die Kennzeichen der ersten Stufen der meditativen Versenkung.
Der Erzengel Raphael gilt als Engel des Heilens und als Begleiter der Reisenden auf dem inneren und äußeren Weg zur Ganzheit. Die Raphael-Heil-Arbeit ist ein bislang wenig bekannter spiritueller Weg des Heilens und der Entwicklung des eigenen Selbst, der im Sufismus wurzelt.
„So wie der Körper täglich Speise braucht, um gesund zu bleiben, braucht auch die Seele regelmäßig Nahrung, um stark zu bleiben. Im Laufe des Pfades zurück zu Gott übernimmt das Licht Gottes die Aufgabe, die Seele täglich in den Konflikten des Lebens und in der Meditation zu stärken, bis es uns zu Gott, dem Ziel des Lebens, zurückgeführt hat.“
Schläfrigkeit, Trägheit und Nachlässigkeit sind die drei Haupthindernisse in der Meditation. Für alle drei gibt es bewährte Heilmittel. Grundsätzlich gilt: die richtigen Prioritäten setzen, regelmäßig sein, und vor allem: Widerstände langsam, aber zielgerichtet abbauen.
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