„Ein Problem ist eine Herausforderung, der wir nicht mit ganzer Aufmerksamkeit begegnen. Zu hoffen, es würde sich mit der Zeit lösen, ist nur ein Ausweichspiel. Die Zeit verhilft uns nicht zu einer Wandlung.“
Märchen sind mehr als Kindergeschichten: Sie bergen zeitlos gültige spirituelle Botschaften, die für unser Leben Richtung weisend wirken können. „Jorinde und Joringel“ enthüllt sich so gelesen als gottgeleiteter Weg der Selbstbefreiung aus Lebensphasen der Machtlosigkeit.
Der Engländer Jeff Foster ist jung, charmant, sympathisch. Er ist einer der meistgesuchten spirituellen Lehrer im Netz. Jeff spricht aus Erfahrung. Nach einer Phase der Depression wollte er sich mit Mitte zwanzig umbringen. In der tiefsten Verzweiflung tat sich das auf, was „Erwachen“ genannt wird.
In welche Richtung tendiert der Klimawandel, unser Wirtschaftssystem und die terroristische Bedrohung? Zum Pessimismus besteht auf jeden Fall kein Grund, erklä...
In Deutschland leben zurzeit etwa 98.000 Hindus unterschiedlicher Herkunft – die meisten aus Sri Lanka, Indien, Afghanistan. Hindu-Gemeinden aus verschiedenen Traditionen gibt es in jeder größeren deutschen Stadt, und doch ist ihre Glaubenswelt für viele im christlichen Umfeld ein exotisches Rätsel geblieben. Daniel Grassl bietet in diesem Beitrag einen Ansatz zur Verständigung und Integration.
„Beim Meditieren merke ich vom Ego nichts. Aber hinterher denke ich manchmal lauter dummes Zeug...“Wann gibt das Ego endlich Ruhe?
Sri Durgamayi Ma, von ihren Schülern liebevoll Mataji genannt, lehrt den Weg des Bhakti-Yoga. Voller Liebe, direkt und lebendig weist die spirituelle Meisterin den Menschen, die ihr zuhören, den Weg zum Göttlichen Selbst, zu ihrer eigenen göttlichen Natur.
Er ist wohl der bekannteste westliche spirituelle Lehrer unserer Zeit. Eckhart Tolle, in Deutschland aufgewachsen, bringt auf seine einzigartig klare und humorvolle Art in Erinnerung, was jeder im Innersten spürt: Wir sind nicht diese begrenzte Person, sondern eins mit dem grenzenlosen Sein. Christian Salvesen schildert seine Eindrücke und bringt Ausschnitte aus dem Vortrag von Eckhart Tolle im Oktober 2010 in Karlsruhe.
Märchen sind mehr als Kindergeschichten: Ihr spiritueller Sprachcode birgt zeitlos gültige Weisheits- Botschaften, die für unser Leben richtungweisend wirken können. „Der Froschkönig“ enthüllt sich so als Weg zur befreienden Zähmung der menschlichen Triebnatur.
Meister Eckhart, dessen 750. Geburtstag wir derzeit begehen, gilt als der größte deutsche Mystiker. Das Mittelalter war die Blütezeit der europäischen Mystik mit einer Vielzahl von spirituellen Geistesgrößen vor und nach ihm. Aber die Faszination, die von dem Dominikanermönch Eckhart (1260-1327) ausgeht, ist besonderer Art.
In jedem Menschen ist ein innerer und ein äußerer Mensch. Verbraucht er seine Seelenkräfte für äußere Zwecke, wird er zu einer sinnenhaften, ja tierischen Kreatur. Sammelt er seine Seelenkräfte in sich, wird er zu einem gottliebenden, ja verzückten Menschen.
Das weihnachtliche Friedensfest gilt Christen als Vorgeschmack auf das ewige Friedensreich nach Christi Wiederkehr am Ende der Zeit. Kommt dieses Paradies schon 2012?
Ibn Arabi war ein weltberühmter und sehr bekannter Sufi-Meister. Er stammte aus Andalusien, wo er 1165 in eine muslimische Familie hineingeboren wurde. 75 Jahre später endete sein Leben in Damaskus, im heutigen Syrien. Er schrieb zahlreiche Bücher über Religion, in denen er Toleranz als entscheidenden Wert hervorhob. Ei...
„Maria ist uns außerordentlich lieb. Im Islam wird sogar darüber diskutiert, ob sie auch eine Prophetin ist.“ Diese Worte einer syrischen Scheicha an ihre westliche Koran- Schülerin dürften viele Christen überraschen und halten auch spiritueller Durchleuchtung Stand.
Märchen sind mehr als Kindergeschichten: Ihr spiritueller Sprachcode birgt zeitlos gültige Weisheits-Botschaften, die für unser Leben wegweisend und befreiend wirken. „Dornröschen“ enthüllt sich so gelesen unvermutet als „Weihnachts- Märchen“ über die Geburt des Christus-Bewusstseins in uns.
Diese Geschichte kursiert seit gut zwei Jahren im Internet. Ihr Verfasser ist aber offensichtlich unbekannt oder will unbekannt bleiben. Sie hat tiefe poetische Kraft. Was empfinden Sie?
Den Geist zu schulen und zu transformieren ist kein leichtes Unterfangen, aber ein lohnendes. Um Erfolg zu haben, ist es notwendig, systematisch vorzugehen und nicht nachzulassen. Das 8-Punkte-Programm von Eknath Easwaran hat unzähligen Menschen geholfen, ihre Meditationspraxis zu vertiefen und ernsthaft dabei zu bleiben.
„Wartet nicht auf das Goldene Zeitalter, sondern nutzt die goldene Gelegenheit, die sich euch jetzt schon bietet.“
Lange Zeit waren Geburt und Tod in Frauenhand. Hebammen kümmerten sich nicht nur um den Start ins Leben, sondern auch um die Sterbenden. Diese alte Tradition greifen Ajana Holz und Merle von Bredow auf. Die Bestatterinnen geben nicht nur den Angehörigen viel Raum für Abschied und Trauer, sondern erlauben so auch den Toten, in Würde zu gehen. Der Name ihres bundesweit agierenden Unternehmens – Die Barke – ist bewusst gewählt, steht sie doch in vielen Kulturen symbolisch für den Ü...
„Zu erwarten, dass sich die äußeren Lebensumstände auf dem spirituellen Weg unseren Wünschen anpassen, ist eine Illusion. Wir müssen die von uns selbst geschaffenen Lebensumstände aufrichtig annehmen und verantwortungsvoll mit spiritueller Stärke meistern.“
„Ich wollte mich auf den Tod vorbereiten können, um nicht dann, wenn er eintritt, aus der Situation heraus überlegen zu müssen, was eine Alternative zum üblichen Ablauf eines Abschieds oder einer Abschiedfeier wäre“, bringt Erni Kutter ihre Motivation, ein Buch über eine weibliche Trauerkultur zu schreiben, auf den Punkt. VISIONEN sprach mit der Autorin darüber, welche Rolle Bilder, Symbole und Klänge beim Sterbeprozess spielen können und warum eine weibliche Sicht auf den Tod wieder mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken sollte.
„Welche Kraft könnte freigesetzt werden, wenn die Menschheit sich in wahrer Geschwisterlichkeit vereinen würde! Welche Atmosphäre kann schon von zehn Menschen geschaffen werden, die in Harmonie verbunden sind!“ Von dieser Vision beseelt, nahm der Sufi-Lehrer Hazrat Inayat Khan vor 100 Jahren seine spirituelle Arbeit in Europa auf. Der Universelle Gottesdienst ist Teil seines Vermächtnisses.
Jedes Mal wenn wir uns schlafen legen, eröffnet sich uns eine ebenso fantastische wie geheimnisvolle Wirklichkeit. In dieser Welt können wir so hoch fliegen wie tief fallen, wir können unseren Hoffnungen wie unseren Ängsten begegnen. Es kann buchstäblich alles passieren.
Was passiert mit uns nach dem Tod? Wie geht es weiter? Ob sie es Gilgul, Samsara oder Seelenwanderung nennen, die Weisheitstraditionen der Welt verweisen auf das Rad oder den Kreislauf der Wiedergeburt und zeigen Wege auf, daraus auszubrechen. Hier geht Jigme Rinpoche, ein Lama der Karma-Kagyü-Linie, aus tibetisch-buddhistischer Sicht dem Problem des Samsara auf den Grund.
Seit 1998 arbeitet er an der Erforschung veränderter Bewusstseinszustände. Der Neurowissenschaftler Dr. Ulrich Ott gilt als bedeutendster Meditationsforscher in Deutschland. Sein aktuelles Buch „Meditation für Skeptiker“ ist eine gelungene praktische Anleitung zur Selbsterforschung und liefert zugleich neueste Forschungsergebnisse
Meditation – ein Sammelbegriff für verschiedene Arten geistiger Praxis – ist in den letzten Jahrzehnten verstärkt Gegenstand der westlichen Wissenschaft geworden, vor allem in den Bereichen der Psychologie, Hirnforschung und der Medizin. So ist erwiesen, dass Meditation die körperlichen und seelischen Funktionen des Menschen nachhaltig verändern und zu neuen Bewusstseinszuständen führen kann. Im Vorfeld des interdisziplinären Kongresses „Meditation und Wissenschaft“ in Berlin gibt Dr. Ulrich Ott hier einen Überblick über den Stand der Forschung.
Wenn das Leben uns zwingt innezuhalten, kommen großen Fragen: Was macht uns wirklich glücklich? liegt der Sinn unseres Lebens – allen Lebens? Diplom-Psychologin Sandra Schneider ihrem Erstlingswerk genau jenen Fragen kompromisslos auf den Grund.
Nobody is perfect – es gibt niemanden, der sich noch nie etwas zuschulden hat kommen lassen. Unrecht, egal welcher Größenordnung, belastet nicht nur das eigene Herz und Gewissen, sondern auch das menschliche Miteinander. Zwar lässt sich der Schaden nicht mehr rückgängig machen und aus der Welt schaffen, dennoch sind Reue und eine aufrichtige Entschuldigung wichtig, um die Wunden zu heilen – und sich spirituell weiterzuentwickeln. Der Logotherapeut Stephan Peeck zeigt 7 Schritte der Reue auf.
„Das Ziel des spirituellen Pfades ist immer die Gott-Erkenntnis. Seine Grundlagen ändern sich nicht, können aber von den einzelnen Meistern auf unterschiedliche Art vermittelt werden.“
Was bedeutet eigentlich Beten? Wie führt Spiritualität zur Selbstverantwortung und zu einem Engagement in der Gesellschaft? Wie wichtig sind für uns die Ahnen? Christian Salvesen sprach darüber mit dem bekanntesten „Seelsorger“ Deutschlands.
Die Bäumehalten das Rauschen des Windes nicht fest.
Wie überwindet man übermäßige Gaumenlust – und ernährt sich wahrhaft ausgewogen? Mit der Jahrhunderte alten Kloster-Diät! Das Wichtigste daran sind Dankbarkeit, Freude, Gegenwärtigkeit.
Der erfolgreiche Dokumentarfilmer widmet sich in seinem ersten Buch „Der gefesselte Mann“ auf der Grundlage eigener Erfahrung mit Männergruppen der wichtigen Frage, wie sich „Mann“ heute neu verstehen und einbringen kann. Er sprach darüber mit VISIONEN .
„Meister wirken nicht mit Absicht Wunder – ihr Wirken ist nur solcher Art, dass es wie ein Wunder wirkt.“
Geschichten von geläuterten Dieben und Räubern gibt es in jeder mystischen Tradition. Manche Übeltäter wurden später sogar selbst zu Heiligen. Ihr ermutigendes Beispiel zeigt: „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit, und jeder Sünder eine Zukunft.“
Internet, Telekommunikation und die Globalisierung der Wirtschaft haben die Welt zu einem globalen Dorf schrumpfen lassen, doch gerade dieses Zusammenrücken stellt eine große Herausforderung für die Völker und Religionsgemeinschaften dar. Vor 100 Jahren brach Hazrat Inayat Khan mit der Sufi Botschaft von der Einheit der Menschheit nach Europa auf, und dieser Botschaft ist der von ihm gegründete Sufi Orden in all seinen Ablegern bis heute verpflichtet. Pir Zia, heutiges Ordensoberhaupt und Enkel des Gründers, erinnert in dieser Ansprache an die Verantwortung des Menschen für die menschliche Gemeinschaft.
So wie der Stein des Weisen alles in Gold verwandelt, womit er in Berührung kommt, so transformiert und veredelt die Gegenwart eines selbstverwirklichten Menschen durch bloßes So-Sein das Herz derjenigen, die ihm begegnen. Eva Hofmann berichtet über einen außergewöhnlichen Advaita-Lehrer.
Ziel und Anliegen des Zen ist Satori, die direkte Erfahrung des eigenen Wesens, ohne die Vermittlung des denkenden Verstands. Um ihren Schülern zu diesem Durchbruch zu verhelfen, waren Zen-Meister schon immer überraschend unkonventionell.
Können Christen, die sich dem Weg zu Gott durch Jesus Christus gewidmet haben, überhaupt Zen praktizieren? Wenden sie sich damit nicht von Gott ab? Nicht unbedingt. Beim Zen geht es, wie Jesuit und Zen-Lehrer Stefan Bauberger hier erklärt, um das Loslassen aller Vorstellungen über Gott und die Welt – nicht um das Loslassen von Gott selbst.
Dietmar Bittrich sprach mit Torsten Brügge, der in Hamburg eine Bodhisattva-Schule gegründet hat.
Der französische Benediktiner Henri Le Saux lebte über 20 Jahre als christlichhinduistischer Einsiedler in Indien. Dort traf er auch die menschliche Gestalt, „in der sich Christus meinen Sinnen zeigt, um mir zu helfen, ihn in meiner Seele zu erreichen…“
Jesus verspricht seinen Jünger vor der Kreuzigung: „ Der Vater wird euch einen anderen Tröster senden. Er wird euch genauso lehren wie ich“ (vgl. Jh 9,5; 14,26). Wer war dieser geheimnisvolle „Tröster“, von dem die Kirche offenbar nichts weiß?
Tomas Vieira, in einer portugiesischen Familie in Hongkong geboren, lebt heute in Australien. Zusammen leiten sie Seminare zum Thema der Ego-Aufhebung. Homepage: www.takemetotruth.comAuf dem Weg zur Erleuchtung sieht sich jeder früher oder später mit einem ernsten Hindernis konfrontiert: dem Ego. Die illusionäre Überzeugung, ein eigenständiges, von allem anderen getrenntes Wesen zu sein, ist die Ursache von Konflikten, Begierden und Ängsten jeder Art. Nouk Sanchez und Tomas Vieira haben auf der Basis von „Ein Kurs in Wundern“ ein 6-Stufen-Programm zur Auflösung des Ego entwickelt.
Das Pilgerzentrum Santiago de Compostela entstand an dem Ort, wo der Legende nach die Gebeine des Apostels Jakobus ruhen. Historisch gesicherte Anhaltspunkte dafür gibt es nicht. Auf welch seltsame Weise Wallfahrts-Orte entstehen können, schildert eine heitere Lehrgeschichte aus der islamischen Sufi-Tradition.
Die großen Sprünge der Menschheit wurden nicht durch Gläubige, sondern durch Zweifler erreicht – das ist jedenfalls die These von Volker Becker in seinem aktuellen Buch „Am 8. Tag schuf Gott den Zweifel“.
Die lateinischen Begriffe spiritus (Geist) und spiritualis (geistlich) bilden die Wurzeln von Spiritualität. Aus der Vielzahl der Definitionen von Spiritualität kann als wesentliche formuliert werden: Spiritualität ist Leben im Geist und aus dem Geist. Die Spiritualität eines Menschen spricht von seiner Berührung und inneren Ergriffenheit durch den Geistraum des Transzendenten und Göttlichen. Der spirituelle Mensch lässt das Göttliche in sich wirken, sich entfalten und zum Ausdruck gelangen. Wahre Spiritualität wächst aus den tiefsten Gründen der Seele und ihr höchster Sinn ist die Erfahrung des Transzendenten. Spiritualität bedeutet sich der Tiefe öffnen, und spirituelles Streben führt den Menschen zum Bewu...
Wenn der in Deutschland geborene und in Kanada lebende Weisheitslehrer Eckhart Tolle auf Tour geht, füllen sich die Säle mit Hunderten seiner Fans. Er verspricht seinen Anhängern den unmittelbaren Zugang zum Hier und Jetzt - und damit zum wirklichen Leben. Sein Geheimnis: Eine subtile Mischung aus Präsenz und Unscheinbarkeit, die sich vor allem im direkten Kontakt erschließt
Gibt es eine Art Hof-Protokoll, das man in Gegenwart eines Meisters beachten muss? „Kommt, wie ihr seid, auch mit Kritik. Das spielt keine Rolle. Hauptsache, ihr seid echte Wahrheitssucher.“
Jesus sagt seinen Jüngern früh, dass er nicht lange unter ihnen weilen wird: Der „Tröster“ werde „bald“ seine Nachfolge übernehmen. Meint er hier sich selbst in einer neuen Inkarnation? Auch Johannes der Täufer galt vielen schließlich als der wiedergekehrte Elia. Gilt diese Art der Wiederkehr auch für Jesus?
Meist haben wir eine recht einseitige und damit unvollständige Sichtweise auf die eigene Lebensgeschichte und unsere Beziehungen zu den Mitmenschen. Unvoreingenommene Selbstergründung, wie sie im Naikan praktiziert wird, ermöglicht die heilsame Aussöhnung mit der Vergangenheit und Eigenverantwortung für die gesamte Lebensgestaltung.
Turbulente Zeiten stehen uns bevor, hektische Aktivität regiert ohnehin den Alltag. Wie soll man da den inneren Frieden finden und bewahren? Der spirituelle Lehrer Tony Samara erklärt die Zusammenhänge von Frieden, Bewusstheit und Präsenz und was Meditation damit zu tun hat.
Von den einen tief verehrt und innig geliebt, von den anderen mit Argwohn und Misstrauen betrachtet, für wieder andere sind sie ein Stein des Anstoßes: die Gurus oder spirituellen Meister. Wozu sind sie gut, und sind sie überhaupt notwendig? Yasmina Bauernfeind, die selbst eine grundlegende Transformation durch die Schulung in Sahaj Meditation bei der Sri Ram Chandra-Linie erlebte, beleuchtet die Bedeutung des Gurus für den spirituellen Fortschritt.
„Dem weisen Lehrer geht es darum, das göttliche Licht im Schüler selbst zu erwecken, statt ihn zu belehren. Er wirkt mehr wie eine Quelle, die das göttliche Bewusstsein in alle einströmen lässt, die in seiner Gegenwart dafür empfänglich sind.“ (Sri Aurobindo)
Jesus lehrte wie andere spirituelle Meister vor und nach ihm den inneren Erlösungsweg der Seele zu Gott. Auf diesem Weg spielt die Zahl 4 eine zentrale Rolle.
Die so genannte „Wache des Herzens“ ist ein zentrales Anliegen aller großen spirituellen Traditionen und Schulungswege: Die Achtsamkeit nach innen und nach außen zu den Mitmenschen macht empfindsam für das jeweils richtige Verhalten und hilft Fehlern vorzubeugen.
Die spirituelle Praxis beginnt zwar auf dem Meditationskissen, endet aber nicht dort. Vollendet wird sie erst im liebevollen, selbstlosen Einsatz für die Mitmenschen und Mitgeschöpfe. Bernie Glassman Roshi, der im Juni nach Auschwitz und Berlin kommt, legt mit seinen transformierenden sozialen Projekten Zeugnis ab für dieses universale Prinzip.
Wie können wir uneingeschränktes, absolutes Mitgefühl entwickeln? Mitgefühl, das sich nicht nur auf einige wenige Menschen richtet, sondern vorurteilslos jeden mit einbezieht? Der bekannte Dzogchen-Meister Chökyi Nyima Rinpoche erklärt für alle auf dem Bodhisattva-Weg, wie Mitgefühl zu einer authentischen Lebenshaltung gemacht werden kann.
In den USA ist Dr. Michael Bernard Beckwith und das von ihm begründete Agape- Zentrum sehr bekannt. Hierzulande kennt man ihn allenfalls durch den Film „The Secret“. Wie viele spirituelle Lehrer verbindet er traditionelle Weisheit mit heutiger Forschung. Andrzej Wojnicz befragte ihn zu dem wichtigen Visionen-Prozess.
Jesus lehrte wie alle Gottesboten vor und nach ihm das karmische Gesetz und den unerbittlichen Kreislauf der Reinkarnation. Doch er lehrte auch den Ausweg daraus. Genau das war sein Erlösungswerk, nicht sein stellvertretender Sühnetod am Kreuz.
„Meditiere dich reich!“ Das geht wirklich, nur anders als gedacht… Man muss sich ein für alle Mal gegen den Mammon entscheiden und für den Herrn aller Schätze: der Schätze von Himmel und Erde.
Das von Paulus begründete Christentum kennt keinen Karma-Gedanken. Stimmt diese Doktrin mit der spirituellen Lehre Jesu überein? Altes und Neues Testament geben jedenfalls deutliche Hinweise auf das Prinzip des gerechten Ausgleichs.
„Meditiere dich reich!“ Verlockende Verheißungen wie diese sind heute oft zu hören. Dieses Ziel ist wahrhaftig zu erreichen, nur anders als versprochen und auch nicht umsonst… Wir müssen unser ganzes Herz dafür geben, gewinnen aber den Schatz der Schätze und damit allen Reichtum – den des Himmels und der Erde…
Das Ja zur Berufung erwächst im Inneren. Es ist eine Kraft, die im Verborgenen liegt und die entwickelt werden will.
Wurden im ersten Teil die Prophezeiungen um 2012 vorgestellt, so kommt im 2. Teil ein gestandener Wissenschaftler zu Wort. Der Biophysiker Dr. Dieter Broers erläutert VISIONEN den Einfluss der Sonne auf unsere Psyche sowie die Verbindung von Spiritualität und Wissenschaft.
Die Sonne ist mehr als nur ein Energielieferant für Flora und Fauna auf dem blauen Planeten. Die indischen Yogis wissen seit eh und je um die Rolle, die die Sonne bei der Bewusstseinsentwicklung des Menschen spielt, und überlieferten dieses Wissen im Pfad des Suryaoder Sonnen-Yoga.
Wie können wir zügig auf den spirituellen Weg zur Einheit mit dem Göttlichen voranschreiten? Ethisches Verhalten ist zwar eine Frucht der spirituellgeistigen Entwicklung, aber auch ein Bestandteil des Weges, der in täglicher Selbstbeobachtung und Selbstprüfung eingeübt werder will...
Die von Paulus begründete christliche Lehre kennt keine Wiedergeburt. Entspricht diese Doktrin aber auch der Lehre Jesu? Und wenn nicht, wie konnte sie dann entstehen?
Ist das Glas halb leer oder halb voll? Die Welt ist das, wofür man sie hält – so lautet das erste Prinzip der Huna-Philosophie Hawaiis. Und darin liegt, wie der bekannte Huna-Lehrer Serge Kahili King erklärt, der Schlüssel zu einem harmonischen, erfüllten Leben. Denn mit einer konstruktiven Grundeinstellung zu allem, was geschieht, verstrickt man sich nicht in Angst und Sorgen.
Die Dualität zu überwinden und zur Einheit zu erwachen ist ein alter Menschheitstraum. Darüber sprach Christian Salvesen mit Richard Sylvester, bei dem das Gefühl von Getrenntheit spontan verschwand.
Ein Krieger des Wissens ist jemand, der ein Leben lang aufrichtig danach strebt, die Geheimnisse des Wissens zu enträtseln und die damit verbundene Macht zu meistern. Dabei muss er vier natürliche Feinde überwinden. Sonst kommt er durch die Kräfte, die er auf diesem Weg erwirbt, unweigerlich zu Fall.
„Der Weise ist wie der Himmel, der ganz von selbst hoch ist, wie die Erde, die ganz von selbst fest ist, wie Sonne und Mond, die ganz von selbst hell sind. Sein Geist ist himmlische Freude, mit der er Alles unter dem Himmel nährt. Wer die himmlische Freude kennt, geht mit dem Himmel durchs Leben. Sein Leben ist wie ein freies Schweben.“
Das Wort „Leere“ macht in spirituellen Kreisen die Runde. Es bezeichnet einen erstrebenswerten Zustand und treibt viele Menschen dazu, diesen Zustand der Leere erreichen zu wollen.
Auch die weisesten Worte können nicht Erleuchtung übertragen. Felix Gronau leitet schlicht und unauffällig die Leser und Teilnehmer seiner Retreats dazu an, nur kurz innezuhalten und zu bemerken, dass eigentlich nichts fehlt: Ich bin da.
„Lausche der Ney1, die klagend tönt, dass sie von ihrem Ursprung getrennt.“ Maulana Rumi2 beginnt sein Versbuch Masnawi mit einem Vergleich. Er vergleicht sich selbst mit einer Flöte aus Schilfrohr. Diese Flöte hat Öffnungen, die mit den Öffnungen des Körpers vergleichbar sind: Ohren, Nase, Mund. Um ihr Lied zu singen, braucht die Flöte Atem. Ohne Gottes Hauch ist der Mensch leblos. Im Koran lesen wir: “Und siehe da, der Schöpfer sprach zu seinen Engeln: Ich schaffe den Menschen, inde...
Die meisten Eltern denken sehr viel über Erziehungsfragen nach: Welche Art von Ausbildung, Förderung, Freizeitgestaltung, Umgang usw. ist für meine Kinder am besten? Spirituelle Erziehung beruht jedoch auf dem einfachen Grundsatz: Machen Sie sich keine großen Sorgen und vertrauen Sie Ihrer eigenen inneren Führung.
Ein schwerer Autounfall bringt den in Asien lebenden deutschen Geschäftsmann Hermann Ricker dazu, sein erfolgreiches Geschäft aufzugeben und sein Vermögen zu verschenken, um in Thailand auf einer einsamen Insel als Bettelmönch zu leben. Nach Jahren der Einkehr legt Master Han Shan, wie er sich fortan nennt, seine Kutte ab. Heute lebt er nach buddhistischen Prinzipien und leitet ein Retreat Center in Thailand. Regelmäßig kommt er zu Vorträgen nach Deutschland. VISIONENRedakteurin Claudia Hötzendorfer traf ihn zum Gespräch in Düsseldorf.
Haben Sie sich je gefragt, ob das, was Sie heute in der Bibel lesen, die echten und originalen Inhalte der biblischen Urtexte wiedergibt? Gibt es möglicherweise innerhalb der Bibel, wie sie uns heute vorliegt, Übersetzungsmissverständnisse und Wortirrtümer, die die Aussagen der Urtexte verändern?
„Ehen werden im Himmel geschlossen“, sagt man. Aber was bedeutet das? Gibt es für jeden Menschen den passenden Seelenpartner? Und falls ja, wie kommt man mit ihm zusammen? Und wie fühlt es sich an, mit Mr. oder Mrs. Right verheiratet zu sein?
„Du bist eine wilde Ozean-Ente, kein Huhn! Du kannst auf Wasser gehen UND auf Erde. Der Ozean ist dein Zuhause! Spring da hinein!“ – Mit kraftvollen Worten und humorvollen Gleichnissen ruft der große Mystiker Maulana Rumi uns auf, nicht länger über das Leid und die Probleme der Welt zu klagen, sondern sich darüber zu erheben und ein Leben in Freiheit zu führen.
„Das Leben ist heilig“, bringt der spirituelle Lehrer Sri Sri Ravi Shankar seine Botschaft der menschlichen Werte auf den Punkt. Anfang Dezember trafen sich Zehntausende auf dem Parlament der Weltreligionen in Melbourne, um sich gemeinsam auf das zu besinnen, was die Gläubigen aller Religionen trotz äußerer Vielfalt verbindet. Auch Sri Sri Ravi Shankar war als Referent geladen.
In Momenten der Krise wird Spiritualität allzu gerne als Ausweg aus den Dilemmata der materialistischen Welt gepriesen, als positive Korrektivkraft in Zeiten der Konfusion. Die Herbstakademie Frankfurt eruierte, welche Impulse für eine Kultur der Zukunft zentral sind, die den Verwerfungen der Postmoderne konstruktiv begegnen kann.
Viele aktuelle Buchveröffentlichungen, Filme und Kongresse konzentrieren sich zunehmend auf ein Datum: den 21. Dezember 2012. Thomas Schmelzer gibt einen Überblick über diesenKulminationspunkt der unterschiedlichsten Erwartungen.
Das Enneagramm ist eine Typenbestimmung des Menschen, die vermutlich aus der Sufitradition des Mittleren Ostens stammt. Im Westen sind gegenwärtig verschiedene Variationen bekannt. Padma Wolff befasst sich vor allem mit spirituellen Aspekten.
Unter den vielfältigen spirituellen Traditionen Indiens existiert ein Juwel, das in der westlichen Welt bislang fast unbekannt geblieben ist. Die Lehren der Jains, der drittgrößten religiösen Strömung Indiens, gehen zurück auf eine Linie von 24 vollkommen befreiten Meistern, die als Tirthankaras bezeichnet werden. Mahavir war der letzte dieser Tirthankaras, der als Zeitgenosse des Buddha vor 2500 Jahren lebte.
Schenken wir im täglichen Leben uns selbst und anderen stets „reinen Wein“ ein, erwachsen uns daraus viele Vorteile. Oft fürchten wir genau das Gegenteil: uns damit in Schwierigkeiten zu bringen. Doch dieser Eindruck täuscht: „Die Wahrheit sorgt für ihre Kinder“ und lässt uns im Ernstfall nicht im Stich.
Nach wie vor ist das Verschwinden des Göttlich-Weiblichen aus dem Erleben unserer Welt und unser selbst zu beklagen. Die Heilung des unterdrückten Herzens, der Empfänglichkeit und des Mitgefühls, kann jedoch nur in der Verbindung mit dem männlichen Prinzip, dem Verstand, gelingen. Ein großes Unterfangen, aber die spirituellen Schulungswege halten dafür geeignete Methoden bereit.
Viele Heilige wie Sankt Martin (11. November) oder Nikolaus (6. Dezember) verehren wir vor allem wegen ihrer Wohltätigkeit. Gutes-Tun allein kann aber auch das Ego stärken, und was gut gemeint ist, schadet oft mehr, als es nützt. Erst die gleichzeitig geübte Meditation führt zu der nötigen Unterscheidungskraft und Selbstlosigkeit, um solche Fallstricke zu vermeiden.
„Die Leute können nicht fassen, dass es jenseits der Reichweite ihres Verstandes Regionen und Reiche gibt, in die ihr Verstand nicht eindringen kann und die er deshalb auch nicht begreift.“
Jesus Christus lehrte denselben Pfad zur Vereinigung der Seele mit Gott wie die indischen Yogis. Dies erläutert und belegt Paramahansa Yogananda, selbst ein gottverwirklichter Meister der Meditation, in einem faszinierenden neuen Buch: Der Yoga Jesu .
Die immer noch herrschende Verdrängung des Todes bedeutet eine katastrophale Ausgrenzung Schwerkranker, Sterbender und Hinterbliebener und damit eine tiefgreifende soziale Verarmung. Kaum ein Thema löst mehr unreflektierte Angst und Abwehr aus als der Tod. Doch er ist „todsicher“, eine Realität, die jeden ohne Ausnahme trifft. Früher oder später. Aus diesem Grund bedarf es in unserer Gesellschaft eines neuen Umgangs damit, sowohl in pflegenden und heilenden Berufen als auch in unserer Gesellschaft allgemein.
Bei der Sacred Fire Ceremony in Grönland kommen Schamanen aus allen Kontinenten zusammen, um gemeinsam ein Ziel anzugehen: das Eis in den Herzen der Menschen schmelzen.
Man muss nicht aus der menschlichen Gemeinschaft aussteigen, wenn man meditieren lernen oder in der Meditationspraxis vorankommen will. Meditation wird auf dem Kissen im stillen Kämmerlein nur eingeübt, aber verwirklicht wird sie im gewöhnlichen Alltag.
Spiritualität als die Wieder-Verbindung (re-ligio) der Seele mit Gott ist ein innerer Erfahrungsweg. Doch dieser Weg hat viele Ausdrucksformen, aus denen sich immer wieder neue äußere Kultformen und organisierte Religionen entwickelten. Im Kern sind diese Religionen jedoch alle eins. Davon kann sich jeder spirituelle Sucher durch eigene Anschauung überzeugen.
„Spirituelles Wissen wird nicht weitergereicht wie ein altes Erbstück, sondern wie frisch gebackenes Brot, das noch warm ist: Der Lehrer erfährt die Wahrheit der Lehren selbst und gibt sie als unmittelbare Inspiration an seinen Schüler weiter. Dieser Weg schließt die Selbsttäu schung aus, denn schriftlich aufgezeichnete Lehre...
Der Begriff der spirituellen Nachfolge bezeichnet nicht nur den nahtlosen Übergang von einem lebenden Meister zum nächsten, sondern auch die Angleichung an den Geist eines gotterfüllten, idealen Menschen. Wenn je ein Christ in diesem Sinne die „Nachfolge Christi“ verwirklicht hat, dann Franz von Assisi. In vieler Hinsicht kann er uns darin selbst wieder ein Vorbild sein.
Längst ist Qi Gong nicht nur für Chinesen und Insider ein Begriff. Volkshochschulen bieten es an, Familienbildungsstätten haben es im Programm, und sogar in Fitness-Centern wird der Qi-Fluss sanft bewegt. Jedoch ist Qi Gong nicht gleich Qi Gong.
Wir Menschen sind eine Gemeinschaft der Werdenden, denn wir alle sind unterwegs, unser Potenzial an Bewusstheit und Liebe zu verwirklichen. Diese Erkenntnis erhebt den Einzelnen auf eine Stufe, die selbstloses solidarisches Handeln möglich macht. In diesem Rahmen bieten die spirituellen Wege und Gemeinschaften eine Fülle von Praktiken zur Entfaltung und Freisetzung des Bewusstseins, allen voran Meditation und der karitative Dienst am bedürftigen Mitmenschen. Thomas Hübl, Lehrer des Weges „Sharing the Presence“, erklärt im folgenden Gespräch, was er unter evolutionärer Spiritualität versteht, wie die evolutionäre Perspektive unser Verständnis spiritueller Entwicklung erweitert und warum die Entwicklung einer Wir-Kultur eine der wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart ist.
Das menschliche Energiesystem ist auf Liebe und Einheit angelegt. Die alten Meister des Tantra haben die Zusammenhänge von Bewusstsein und Energie erforscht und ihre grundlegende Bedeutung für beglückende menschliche Beziehungen erkannt. Keith Sherwood erläutert, was Shiva, Shakti und Prana mit Liebe und Partnerschaft im 21. Jahrhundert zu tun haben.
Das Christentum kennt anders als das Evangelium weder Karma noch Reinkarnation. Der katholische Priester spricht den reuigen Sünder „im Namen Gottes“ von seinen Sünden frei. Aus christlich-mystischer Sicht ist dies aber nur ein Akt der Versöhnung, des Neuanfangs, nicht der Vergebung. Die Auswirkungen der Sünden bleiben bestehen und müssen „bis zum letzten Heller“ ausgeglichen werden, notfalls in mehreren Erdenleben.
Der Weg der Liebe und Hingabe an das Göttliche gilt unter den Yoga-Traditionen als der schnellste und einfachste Weg zur Gottverwirklichung. Der Meditationslehrer Joachim Reinelt erklärt, warum Bhakti-Yoga nicht in die Abgeschiedenheit, sondern durch das pralle menschliche Miteinander hindurch mitten in das Herz Gottes führt.
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