„Die Sprache der heiligen Schriften ist eine Art Geheimcode. Der Schlüssel dazu ist die eigene mystische Erfahrung. Deutungsversuche auf anderer Grundlage gehen naturgemäß fehl. Ein Beispiel dafür ist die Lehre von der Jungfräulichkeit Mariens.“ (Soami Divyanand)
„Der Eisenhans führte den Prinzen zu einem Brunnen mit goldenem Wasser. Den sollte er rein halten. Dieses Sinnbild steht für die Stufe der spirituellen Entwicklung, auf der man sich im Spiegel des eigenen Seelengrundes seiner göttlichen Natur bewusst wird.“ (Maximilian Y. Schäfer)
Grazie ist dem Wortsinn nach eine göttliche Gnadegabe. Sie zeigt sich nur in ichlosem Handeln: wo (noch) kein Ich-Bewusstsein vorhanden ist – oder wo es bereits überwunden ist: in einem gottverwirklichten Menschen. Das zeigt das Gleichnis vom Bären aus Heinrich von Kleists „Über das Marionettentheater“.
„Gott hört die schwachen Schreie einer Ameise schneller als das laute Trompeten eines Elefanten. Wir müssen also beim Beten keine großen Worte machen, ein aufrichtiges Sehnen im Herzen genügt.“
Die wohl bekannteste Blütentherapie wurde vom englischen Arzt Edward Bach entwickelt. Neu war sein Ansatz zwar nicht, denn schon lange vor ihm verwendeten alte Kulturen die Heilenergie der Pflanzen. Dennoch gilt Bach als Pionier der modernen Blütentherapie. Heutzutage kommen Blütenessenzen aus allen Teilen der Welt. Ein Einblick in das Angebot lohnt sich, denn kalifornische, australische oder einheimische Essenzen erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Blütentherapie und ergänzen das Bach’sche System.
Wie können wir unsere Herzen füreinander öffnen und uns miteinander verbinden, für das große Ganze einstehen und dabei ganz wir selbst bleiben? Theoretisch ausgeklügelte Weltbilder und Gottesvorstellungen helfen hier nicht weiter…
Der diplomierte Psychologe Christian Meyer weiß aus eigener Erfahrung, dass spirituelles Erwachen unmittelbar mit dem Tod des Ich zu tun hat. Seit über zehn Jahren lehrt er, wie man die Angst davor zulassen und sich in sie hinein sinken lassen kann.
Wenn Heilige zu Tische bitten, geht es um mehr als um geselliges Beisammensein bei Speis’ und Trank. So auch bei Franz und Klara von Assisi, dem großen spirituellen Freundespaar aus der christlich-mystischen Tradition.
„Geld spielt in der wahren Spiritualität nur eine sehr geringe Rolle. Aber die Art und Weise, wie jemand mit Geld umgeht, kann ein wichtiger Hinweis darauf sein, wie aufrichtig er nach Gott strebt.“ (Soami Divyanand)
Faulheit ist ein verbreiteter menschlicher Zug. Leider behindert sie die Energie der Wachheit und unterminiert unser Zutrauen und unsere Stärke. Es gibt drei Arten von Faulheit: der Hang zur Bequemlichkeit, den Mut verlieren und „Scheißegal!“. Das sind drei Weisen, in lähmenden Gewohnheitsmustern steckenzubleiben. Wenn wir diese Muster mit Neugier erforschen, können wir ihre Macht auflösen.
Was wir essen und wie wir essen, hat einen sehr weitreichenden Einfluss auf unseren Geist und seine Aktivitäten. Durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise kann man nicht nur psychische Störungen lindern und heilen, sondern den Geist für höhere Bewusstseinszustände vorbereiten. Deshalb wird Meditierenden oft geraten, sich „sattvisch“ zu ernähren. Was damit gemeint ist, erklärt der weltbekannte Ayurvedaund Yoga-Experte David Frawley.
Mens sana in corpore sano, wünschten die Römer jedem Neugeborenen: einen gesunden Geist in einem gesunden Körper. Wir müssen sowohl den Körper als auch den Geist gesund erhalten, damit wir beide als Werkzeug für den spirituellen Fortschritt gebrauchen können. Die Ernährung spielt hierbei eine Schlüsselrolle.
„Kommt es eigentlich oft vor, dass Ehepaare, Eltern und Kinder auch schon in früheren Leben zusammen waren? Treffen wir auch anderealte karmische Bekannte wieder? Und geschieht dies nur einmal oder immer wieder?“
Eine gute Bildung und Erziehung sind unerlässlich, um als vollwertiges Mitglied einer Gesellschaft zu gelten, sich in ihr wohl zu fühlen und siemitzutragen. Was ändert sich daran durch die spirituelle Schulung?
Pir Zia Inayat Khan, Oberhaupt des Internationalen Sufi Ordens, erklärt in diesem Beitrag das Entstehen der Ritterorden im Orient sowie die Grundhaltung und das Streben des spirituellen Ritters.
Während des irdischen Daseins bilden Geist und Körper offensichtlich eine Einheit. Doch gilt das auch im Glaubensleben und in derspirituellen Praxis?
In den Weisheitsgeschichten der Welt treten immer wieder Tiere und mythisch-mystische Wesen auf, die Erkenntnis- Suchern die Augen für neue Einsichten öffnen. So auch hier.
Unsere Emotionen haben einen weitreichenden Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens. Vergiftete Emotionen brauchen unsere Zuwendung, damit sie geklärt und durch Liebe und Freude geheilt werden und nicht länger unser spirituelles Wesen behindern. Gita Saraydarian erklärt die „Göttliche Chemie“ der Freude.
Am 30. April 2011 war der weltbekannte Mediziner und Autor nach 10 Jahren wieder in Deutschland. Über 2000 Menschen lauschten seinem geistig anspruchsvollen Vortrag. ChristianSalvesen gibt einige Eindrücke wieder.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit Tantra konnte Monika Müller eine lebensbedrohliche Darm-Erkrankung überwinden. Nach dieser Erfahrung machte sie sich auf den Weg zu den Wurzeln und der Wirkungsweise des Tantra. Über ihre Erfahrungen sprach sie mit Doris Iding im folgenden Interview.