Was wir essen und wie wir essen, hat einen sehr weitreichenden Einfluss auf unseren Geist und seine Aktivitäten. Durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise kann man nicht nur psychische Störungen lindern und heilen, sondern den Geist für höhere Bewusstseinszustände vorbereiten. Deshalb wird Meditierenden oft geraten, sich „sattvisch“ zu ernähren. Was damit gemeint ist, erklärt der weltbekannte Ayurvedaund Yoga-Experte David Frawley.
Mens sana in corpore sano, wünschten die Römer jedem Neugeborenen: einen gesunden Geist in einem gesunden Körper. Wir müssen sowohl den Körper als auch den Geist gesund erhalten, damit wir beide als Werkzeug für den spirituellen Fortschritt gebrauchen können. Die Ernährung spielt hierbei eine Schlüsselrolle.
„Kommt es eigentlich oft vor, dass Ehepaare, Eltern und Kinder auch schon in früheren Leben zusammen waren? Treffen wir auch anderealte karmische Bekannte wieder? Und geschieht dies nur einmal oder immer wieder?“
Eine gute Bildung und Erziehung sind unerlässlich, um als vollwertiges Mitglied einer Gesellschaft zu gelten, sich in ihr wohl zu fühlen und siemitzutragen. Was ändert sich daran durch die spirituelle Schulung?
Pir Zia Inayat Khan, Oberhaupt des Internationalen Sufi Ordens, erklärt in diesem Beitrag das Entstehen der Ritterorden im Orient sowie die Grundhaltung und das Streben des spirituellen Ritters.
Während des irdischen Daseins bilden Geist und Körper offensichtlich eine Einheit. Doch gilt das auch im Glaubensleben und in derspirituellen Praxis?
In den Weisheitsgeschichten der Welt treten immer wieder Tiere und mythisch-mystische Wesen auf, die Erkenntnis- Suchern die Augen für neue Einsichten öffnen. So auch hier.
Unsere Emotionen haben einen weitreichenden Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens. Vergiftete Emotionen brauchen unsere Zuwendung, damit sie geklärt und durch Liebe und Freude geheilt werden und nicht länger unser spirituelles Wesen behindern. Gita Saraydarian erklärt die „Göttliche Chemie“ der Freude.
Am 30. April 2011 war der weltbekannte Mediziner und Autor nach 10 Jahren wieder in Deutschland. Über 2000 Menschen lauschten seinem geistig anspruchsvollen Vortrag. ChristianSalvesen gibt einige Eindrücke wieder.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit Tantra konnte Monika Müller eine lebensbedrohliche Darm-Erkrankung überwinden. Nach dieser Erfahrung machte sie sich auf den Weg zu den Wurzeln und der Wirkungsweise des Tantra. Über ihre Erfahrungen sprach sie mit Doris Iding im folgenden Interview.
Alle Heilungsprozesse spiegeln sich in Träumen. Indem man die Träume eines Menschen beobachtet, kann man den Heilprozess nachvollziehen und regulieren. Frank Lorentzen, Autor dieses Beitrags, arbeitet als Heiler seit 27 Jahren mit Träumen.
„Der Weg der Wünsche ist einer von zwei grundlegenden Wegen zur Erlösung. Wenn alle Wünsche restlos erfüllt sind, sei es in der äußeren Wirklichkeit oder in der Meditation, erreicht der Mensch den Zustand der Vollendung.“
„Kümmert euch nicht um den spirituellen Fortschritt anderer Leute, sondern um eure eigene Entwicklung. Dann strahlt euer leuchtendes Beispiel von selbst auf andere aus. Das ist der größte Dienst, den ihr euch und der Welt erweisen könnt.“
Jeder kann meditieren – es sind keine besonderen Talente oder Vorkenntnisse nötig. Sharon Salzberg, international bekannte buddhistische Meditationslehrerin, vermittelt in einem neuen Buch alles, was man dazu wissen und erfahren muss.
Muss ein spirituell gesinnter Mensch sich alles gefallen lassen, um andere nicht zu verletzen? Hier ist weder der zahnlose Tiger gefragt noch die wilde Bestie, sondern der weise Mittelweg: Zähne zeigen, aber nicht an- und zubeißen...
Viele Jahre leitete Alex erfolgreich eine Karateschule in München. Dann erlitt er einen Hirnschlag. Er realisierte, was wirklich zählt. Christian Salvesen sprach mit dem jungen Satsang-Lehrer, der in letzter Zeit sehr gefragt ist.
Das Wünschen hat seinem Wesen nach kein Ende, denn die Möglichkeiten im irdischen Spiel- und Lernfeld sind grenzenlos. Aber das Wünschen macht nicht glücklich – zu sehr wird uns dabei unsere Bedürftigkeit bewusst, denn der Fokus richtet sich auf die Mängel in unserem Leben. Dabei übersehen wir allzu leicht die vielen guten Dinge, die das Leben uns bereits beschert hat.
„Alles, was wir tun, zieht immer neue Wünsche und weltliche Bindungen nach sich. Damit wir wunschlos werden und zu Gott heimkehren können, erfüllen die Meister des inneren Pfades unsere Wünsche so, dass wir auch spirituell davon profitieren.“
„Willst du für dich etwas von Gott, machst du aus ihm eine Kerze, damit du besser suchen kannst. Und hast du es gefunden, wirfst du die Kerze weg. Dabei suchst du ein Nichts, und darum findest du ein Nichts.“
Wenn „Mäuse“ und Gewinnstreben ins Spiel kommen, geraten spirituelle Ziele leicht aus dem Blick und in Gefahr, zur Wunscherfüllung verzweckt zu werden.
Er ist ein engagierter und streitbarer Mann: Matthew Fox, 1940 geboren, ehemaliger Dominikanermönch und Theologe, den Thomas Berry als den „kreativsten, umfassendst denkenden und sicherlich herausforderndsten spirituellen Lehrer Amerikas“ bezeichnete. 34 Jahre lang war Fox Mitglied des Dominikaner- Ordens, bis er vom damaligen Kardinal Ratzinger Redeverbot erhielt und schließlich aus dem Orden ausgeschlossen wurde. Seine erdverbundene Theologie führte ihn sowohl zur Gründung der University of Creation Spirituality, an der er gemeinsam mit dem Physiker Brian Swimme lehrte, als auch zur Zusammenarbeit mit dem Biologen Rupert Sheldrake, mit dem zusammen er die menschliche Seele als morphisches Feld erforschte. In seinem neuesten Buch Die verborgene Spiritualität des Mannes identifiziert er einen Großteil der Krise unserer Welt als Krise der Männlichkeit, die von einem falschen Männer-Bild einer Herrscher- Kultur überführt werden müsse in die wirklich...
Ob und wie Gedanken die Welt bestimmen, ist eine heute viel diskutierte Frage. Daniel Herbst reflektiert über die Möglichkeit der Veränderung und den Raum jenseits der Gedanken.
Je weiter wir in die Vergangenheit zurückschauen, desto deutlicher wird, wie tief die Wurzeln weiblicher Spiritualität reichen und auf welche Weise Frauen von ihnen abgeschnitten wurden. Es ist Zeit, sich wieder mit ihnen zu verbinden.
Laut Aussage aller Kabbalisten sind die verborgenen Tage der Kabbala vorbei. Schon vor 2000 Jahren sagten die bedeutendsten Kabbalisten voraus, dass unsere Generation so weit ist, die wahre Bedeutung der Kabbala zu verstehen, und dass sie für jeden, der sie erlernen möchte, geöffnet wird: Männer, Frauen, Kinder, ohne jede Einschränkung von Kultur, Religion und Nationen.
Wir sind alle Wanderseelen auf dem Weg zu Gott. Doch auch unser Umfeld ist voll verirrter „Seelenfunken“, die wir miterlösen sollen – indem wir „unsere Tiere, Geräte und Speisen in Heiligkeit hegen und genießen“ und die „gefallenen“ Gottesfunken in uns und anderen erheben.
Nach der Erlösung muss die Seele nicht wieder in die Welt zurück. Doch was passiert danach mit ihr? Kommt sie in den Himmel oder „nur“ in paradiesische höhere Welten, womöglich nach Religionen getrennt? Verschmilzt sie ganz mit Gott? Oder lebt sie „nur“ in seiner Gegenwart? Viele Fragezeichen – ein Sammelpunkt...
Die Muslime gedenken am 28. Juni einer der „fünf heiligen Nächte“ des Islam: der „Nacht der Himmelsreise“ des Propheten Muhammad. Sie führte ihn auf einer Leiter in die sieben Himmel und gipfelte in der unverhüllten Gottesschau.
Sathya Sai Baba, am Ostersonntag gestorben, war einer der am meisten verehrten spirituellen Lehrer unserer Zeit. Für viele Millionen Menschen in aller Welt war er der Avatar unseres Zeitalters, die Inkarnation göttlichen Bewusstseins auf Erden. Leela Sylvia Isani beschreibt hier, wie die Begegnung mit ihm ihr Leben verändert hat.
War Jesus schon vor 2000 Jahren ein „neuer“ Mann? Die Zeitgeist-Bilder, die von ihm entworfen werden, sollen ihn für unsere Weltsicht neu erschließen. Doch halten sie auch spiritueller Durchleuchtung Stand?
Torsten Brügge und Padma Wolff sind seit über zehn Jahren ein Paar und geben gemeinsam Satsang bzw. spirituelle Unterweisungen. Visionen sprach mit ihnen über ihre Erfahrungen.
Schutzmächte unserer Seele sind weiblich. Sie bereiten uns auf das Leben vor, helfen uns hinein, hinaus und vor allem hindurch. Träume, Intuition und Kontemplation lassen uns ihre Führung bewusster auf- und annehmen.
„Bei der Schüler-Meister-Beziehung handelt es sich nicht um eine Beziehung zwischen Herr und Diener, sondern um eine spirituelle Freundschaft, bei der es zu einer Zusammenarbeit zwischen Gleichgestellten kommt.“
Die vielen religiösen Konflikte in der Welt zeigen, dass es Zeit ist für einen neuen, größeren Raum, in dem die Stärken und Schwachstellen der einzelnen Religionen herauskristallisiert und in eine universelle zeitlose Weisheit eingebunden werden können. Dafür, so der spirituelle Lehrer Thomas Hübl, brauchen wir wahre Mystiker, die sich nicht mehr mit ihren religiösen Vorstellungen identifizieren.
Leben wir an einer neuen Schwelle unserer Bewusstseinsentwicklung? Der spirituelle Philosoph Tom Steininger sieht uns in einem Übergang zu einem Bewusstsein, in dem sich der kosmische Prozess seiner selbst durch uns bewusst wird. Und das verändert alles.
„Der Narr“, die erste Tarot-Karte, vermittelt uns die Botschaft: „Vertraue den Wegen deines Schicksals. Mit dieser sorglosen Haltung ziehst du alles Gute, Schöne und Notwendige an, um deine Bestimmung zu erfüllen.“
Was wissen wir tatsächlich über ein Weiterleben nach dem Tod? Solange es keine Gewissheit über Auferstehung in der einen oder anderen Form gibt, ist es da nicht sinnvoller, sich einem bewussten Leben im Hier und Jetzt zu widmen?
„Mitten im Leben wir vom Tod umfangen sind“ – so lautet ein alter Spruch, der heute allerdings ziemlich in Vergessenheit geraten ist. Dabei ragt der Tod trotz aller medizinischen Fortschritte in das Leben hinein. Der Verlust eines lieben Menschen macht uns dessen schmerzhaft bewusst und erinnert uns daran, dass auch wir einmal sterben müssen.
VORANGESTELLT. Sich mit Gott treffen wie mit einem Freund – das ist für Teresa von Avila das Wesen des geistlichen Gebets. Was als freundschaftliches Beisammensein beginnt, kann durchaus in ewiger Liebe enden...
In allen Religionen und spirituellen Traditionen gibt es offensichtlich etwas zu erreichen: die Erlösung, Befreiung oder Erleuchtung. Das ist alles Unsinn, meint Richard Sylvester, und erklärt Christian Salvesen weshalb.
VORANGESTELLT. Fasten heißt warten üben: Man schiebt die Nahrungszufuhr ganz oder teilweise auf. Das gilt auch für das spirituelle Fasten des...
„Der Narr“, die erste Tarot-Figur, ist nicht nur der Archetyp der reinen Liebe zwischen der Seele und Gott, sondern auch das Ur-Symbol des heimatlosen Wanderers, der mitten in der Welt geborgen in seiner Geistseele wohnt.
James Redfield ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Buch-Autoren aller Zeiten und ebenso als spiritueller Lehrer gefragt. Christian Salvesen sprach mit dem sehr natürlich, ruhig und bescheiden auftretenden Südstaatler über sein gerade erschienenes Buch.
Inspiriert von dem universellen Weisheitslehrer und Meister Meher Baba, macht eine Londoner Gruppe die spirituelle Gemeinschaft der Menschheit über die Religionsgrenzen hinweg erlebbar.
Bereits in den 1950er Jahren wusste Don Stevens über besondere Begebenheiten im Leben des Meher Baba zu berichten. Das großartige Buch „Listen Humanity“, das 1957 auf Engl...
Jesus verhieß den Menschen das Gottesreich. Viele Menschen verknüpfen es heute mit der Jahreszahl 2012. Doch ist es tatsächlich eine Zukunftsvision?
„Die erste Tarot-Figur ist ‚Der Narr’. Sie ist der Ausdruck des himmlischen Menschen, der sich aus dem Jenseitigen aufmacht, um in die Inkarnation einzutreten. Gleichzeitig ist sie das Ur- und Vorbild dafür, wie dieser Erdengang gelingen kann.“
Wir sind alle mehr oder weniger von tief verinnerlichten Vorstellungen und Überzeugungen geprägt, die uns in unserem Selbstausdruck, Handeln und unserem Umgang mit anderen einschränken. Meist wirken sie unbemerkt. Keith Sherwood, Lehrer für Energie-Arbeit, erklärt die häufigsten dieser geistigen Bremser und wie man sie sprengen kann.
Die Anthroposophie ist ein Kulturimpuls, der unser westliches Bewusstsein so verwandelt, dass wir in jedem Lebensgebiet die geistigen Welten ganz praktisch einbeziehen können. Ein geordnetes Aufwachen in der geistigen Welt findet in der Meditation statt, diese ist das Herz der Anthroposophie. Die Autoren dieses Beitrags leiten Schulungen in anthroposophischer Meditation und beschreiben die Dimension dieser westlichen Spiritualität.
Jesus sagte zu Beginn seines Wirkens, das Gottesreich sei „nah“. Die Christen erwarten es aber erst am Ende der Zeit, viele Menschen schon für 2012. Woher rührt diese zeitliche Verschiebung?
Ahimsa oder das Prinzip des Nichtverletzens ist in allen spirituellen Traditionen und Schulungswegen eine zentrale Tugend mit weitreichender Wirkung. Ahimsa zu praktizieren und auf Aggression jeder Art zu verzichten entwickelt Mut, Selbstbeherrschung und wahre Seelengröße. Mahatma Gandhi hat das politische und soziale Potenzial von Ahimsa eindrücklich vorgelebt.
<<  Artikel 51-100 von 504  >> Einträge pro Seite:  10 20 50 100
AGBCopyright & DatenschutzImpressumKleinanzeige aufgeben