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Der Eisenhans

Der Eisenhans

Ein Einweihungsmärchen (Teil 2)

„Nach der kontemplativen Schau des göttlichen Selbst (vgl. Teil 1) und dem Säen und Hüten der Geistessaat folgen nun die nächsten Stufen der spirituellen Einweihung: der Kampf mit den Widersachermächten und der Gewinn der Ganzheit.“ (Maximilian Y. Schäfer)

DAS MÄRCHEN IN KÜRZE.

TEIL 1: Im Wald eines Königs haust in einem Tümpel ein wilder Mann, der Menschen und Tiere zu sich in die Tiefe zieht. Ein Jäger findet schließlich den „Eisenhans“. Er wird am Königshof gefangen gesetzt, überredet jedoch den Sohn des Königs, ihn frei zu lassen, und nimmt dann den Prinzen mit sich in den Wald. Der Prinz soll dort auf einen Brunnen Acht geben, in dem alles, was hineinfällt, vergoldet wird. Drei Mal gerät dem Prinzen doch etwas hinein, darunter sein Haarschopf. Der wilde Mann entlässt ihn daraufhin, sichert ihm jedoch bei Bedarf seine Hilfe zu. (Deutung: vgl. Dezember-Heft 2011.)

TEIL 2: Der Prinz zieht nun durch die Welt und nimmt eine Arbeit als Gärtner bei einem fremden Herrscher an. Mit Unterstützung des wilden Mannes verhilft er diesem König zum Sieg in einer Schlacht und gewinnt danach die Hand der Königstochter. Auf der Hochzeitsfeier erscheint unvermutet ein weiterer stolzer König: der Eisenhans, den der Prinz aus einer Verwünschung befreit hat.

Der goldene Apfel der Königstochter, den der Prinz fangen soll, steht für den Reichsapfel, den nur ein wahrer Herrscher von Gottes Gnaden erobern und besitzen kann.

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