Bilder zum Artikel

Biblische „Berge“ wie der Horeb oder Sinai, auf dem die Zehn Gebote dem Propheten Moses offenbart wurden, bezeichnen keine geografischen Orte, sondern höhere Bewusstseinszustände. Foto: Das Katharinenkloster am Fuße des Sinai (Shutterstock)

Buchtipps

Aleksandar Stefanovic
Warum Adam kein Mann ist Die Textverfälschungen in der Bibel
- Mehr zum Buch

Die Textverfälschungen in der Bibel

Die Textverfälschungen in der Bibel

Wie das Weisheitswissen aus dem Buch der Bücher verschwand

Haben Sie sich je gefragt, ob das, was Sie heute in der Bibel lesen, die echten und originalen Inhalte der biblischen Urtexte wiedergibt? Gibt es möglicherweise innerhalb der Bibel, wie sie uns heute vorliegt, Übersetzungsmissverständnisse und Wortirrtümer, die die Aussagen der Urtexte verändern?

Um Ihnen gleich eine Antwort auf diese Frage zu geben – ja, die gibt es! Dazu der Sprach- und Bibelexperte Fritz Henning Baader: „Die starken inhaltlichen Abweichungen beweisen, dass sehr starke Veränderungen durch die Übersetzungen zustande gekommen sind.“*

Der Bibeltext, wie er heute vorliegt, ist tatsächlich nur so mit Übersetzungsirrtümern gespickt. Deshalb stellt sich nicht die so oft diskutierte Frage, ob die Bibel recht hat oder nicht. Sondern die eigentliche Frage sollte lauten: Was sind überhaupt die originalen Inhalte der Bibel und was ist davon noch in der Bibel zu finden? Und was wurde mit der „stillen Post“ verändert bzw. unbemerkt „wegübersetzt“?

Tatsächlich lässt sich feststellen, dass jedes Kapitel der Bibel im Rahmen der Übersetzung inhaltlich verändert wurde. Dies in einem Umfang, der mit wenigen Worten gar nicht zu beschreiben ist.

Irreführende Wortentstellungen, die beim Übersetzen entstanden sind und die ursprünglichen Aussagen massiv verändern, gibt es in jedem Kapitel der Bibel.

DAS MISSVERSTÄNDNIS „BUNDESLADE“

In der deutschen Übersetzung der alttestamentlichen Bücher Mose ist die Rede von einer „Bundeslade”. Dabei geht es angeblich um eine Art Holzkästchen, in dem die Gesetzestafeln mit den sogenannten „Geboten” aufbewahrt und transportiert wurden. Bis heute wird über den Verbleib dieser „Kiste“ spekuliert. Wurde sie vielleicht im Zuge der Verwüstung Jerusalems im Jahre 70 n.Chr. mit den übrigen Ritualgegenständen des Tempelschatzes nach Rom verfrachtet, oder haben fromme Juden – etwa von der Essener-Gemeinschaft – die Bundeslade vorher in Sicherheit gebracht und irgendwo im Wüstensand vergraben?

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

AGBCopyright & DatenschutzImpressumKleinanzeige aufgeben