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Geistige Ruhe entwickeln

Geistige Ruhe entwickeln

Ein individueller Beitrag zum Weltfrieden

Geistige Unruhe verhindert eine klare Erkenntnis der Wirklichkeit und begünstigt Spannungen und Konflikte in uns selbst und in den Beziehungen zu anderen. Unfriede breitet sich aus. Dagyab Rinpoche, spiritueller Leiter des Tibethauses Deutschland in Frankfurt, gibt hier bewährte Anweisungen für die Entwicklung geistiger Zufriedenheit und Ruhe.

Geistige Ruhe zu erlangen ist im Buddhismus ein wichtiges Ziel. Denn nur mit einem klaren, konzentrierten Geist sind wir in der Lage, nachhaltig an der Verbesserung unserer Situation zu arbeiten. Durch Nachlässigkeit und durch Gewöhnung ist unser Geist völlig durchdrungen von schädlichen Einstellungen wie Hass, Egoismus, Neid, Begierde u.a. Sie stehen dem Frieden, den wir alle wünschen, im Weg. Mit einem flatterhaften Geist, der nirgends verweilt, sondern von einem Objekt zum nächsten springt, werden wir es nicht schaffen, sie endgültig zu verabschieden.

Doch um Geistige Ruhe zu entwickeln, benötigt man unbedingt eine stabile Zufriedenheit. Diese wird uns nicht geschenkt, sie fällt uns nicht von außen zu.

ZUFRIEDENHEIT ALS BASIS

Meistens haben wir den Eindruck, äußere Objekte seien die Ursache unserer Zufriedenheit: Wir glauben, wir wären in einem bestimmten Moment zufrieden, weil das, was wir gerade erleben, unseren Wünschen entspricht. Und wir glauben, wir seien in einer anderen Situation unzufrieden gewesen, weil dieses oder jenes fehlte (oder zuviel war). Genau so ist es nicht.

Wer seinem Geist Zügel anlegen kann, lebt mit sich und den anderen Wesen in Frieden. Seine innere Zufriedenheit verlässt ihn nicht, unter welchen Umständen auch immer. (14. Dalai Lama).

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