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Christina Kessler
AMO ERGO SUM - Ich liebe, also bin ich. Selbstrealisation: Der Weg in eine ne...
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Heilung durch Liebe

Heilung durch Liebe

Zwischenmenschliche Verbundenheit und innermenschliche Ganzheit sind nicht nur ein global politisches Gebot der Stunde, sondern ein natürliches Bedürfnis und wesentlicher Bestandteil der spirituellen Entfaltung. Christina Kessler erklärt, worin Ganzheit besteht und wie sie wieder erlangt werden kann.

Zwischenmenschliche Verbundenheit und innermenschliche Ganzheit sind nicht nur ein global politisches Gebot der Stunde, sondern ein natürliches Bedürfnis und wesentlicher Bestandteil der spirituellen Entfaltung. Christina Kessler erklärt, worin Ganzheit besteht und wie sie wieder erlangt werden kann.

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Heilung“ ist „Ganzheit“. Krankheit – so kann man daraus schließen – hat demzufolge mit Trennung zu tun. Letztlich müsste Heilung also stattfinden, wenn Trennung überwunden wird. Mit dieser Überlegung werfen sich drei konkrete Fragen auf: Was ist Ganzheit? Was ist mit Trennung gemeint? Und auf welche Weise kann Trennendes oder Getrenntes ganz gemacht werden?

Die Ganzheit des Herzens

In allen Weisheitslehren und traditionellen Medizinsystemen der Welt wird das Herz als Quelle des Lebens angesehen, als unsere Mitte, unser Zentrum. Es wird beschrieben als der Ort, an dem innen und außen, oben und unten, links und rechts, männliche und weibliche Energien miteinander verschmelzen; an dem sich Himmel und Erde vermählen und Energie zu Form wird.
Im Herzen, so heißt es weiter, vereinen sich alle Facetten unseres Selbst: Körper, Seele und Geist, Intellekt, Instinkt und Intuition, das Höhere und das Niedere, das Subtile und das Grobstoffliche, das Göttliche und das Menschliche. Wer aufrichtig danach sucht, kann hier seiner „wahren Natur“ begegnen, einer stetig präsenten Quelle von Inspiration, Freude und Schönheit, die unaufhörlich in seinem Innersten sprudelt und nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Hier finden wir die innere Stimme, die von der Wahrheit spricht. Hier entdecken wir, dass alles mit allem verbunden ist – nicht nur untereinander als Teile des Ganzen, sondern mehr noch: unlösbar verbunden durch die Teilhabe an einem gemeinsamen geistigen Urgrund, der die Informationen jenes grundlegenden Ordnungsplans enthält, ohne den Leben nicht eine Sekunde bestehen könnte. Ganzheit entsteht durch das harmonische Zusammenspiel universaler Gesetzmäßigkeiten und wird aufrechterhalten durch das Prinzip der Selbstregulation. Solange sich der Mensch in innerer und äußerer Harmonie befindet, können diese Gesetze und Prinzipien ungehindert ihre heilenden Signale entfalten. Er fühlt sich mit sich selbst und der Welt im Reinen, und alles ist für ihn in Ordnung – so wie es ist. Sein im Herzen „eingebautes“ Glücksbarometer zeigt an, ob er in die Ganzheit eingebunden ist oder ob er gegen die Harmonie des Ganzen verstößt. Dies geschieht von Augenblick zu Augenblick, immer neu und immer anders, und vermittelt sich über Intuition. Ganzheit ist immer positiv. Sie gibt sich durch Gefühle der Verbundenheit, des Annehmens und der Zuneigung zu erkennen sowie durch eine tiefe Lebensfreude, die aus positiven Gedanken, Gefühlen und Handlungen erwächst.

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