Karma sprengen
Die Symbolarbeit von Phyllis Krystal
Frau Krystal, Karma ist wohl ein zentraler Aspekt Ihrer Arbeit. Was verstehen Sie unter Karma?
Nun, Karma ist nur ein Aspekt. Alle unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen sind von einer Energie getragen, in jedem Moment, tagaus, tagein. Es ist entscheidend, wie wir diese Energie nutzen. Ist sie blockiert oder eingeklemmt, sind die nach außen wirkenden Impulse eher negativ. Und da es sich um Energie handelt, die nicht verloren geht, kommt sie früher oder später in derselben Weise wieder zu uns zurück, wie wir sie ausgesendet haben. Negatives in unangenehmer, schmerzhafter Weise, Positives in angenehmer, erfreulicher Art. Das kann aus vergangenen Leben oder aus der Vergangenheit dieses Lebens kommen. Dieses Aussenden und Empfangen von Energie können wir auch Karma nennen.
Ist Karma mit dem christlichen Begriff von Sünde und Schuld vergleichbar?
Nein, in meiner Arbeit kommen Begriffe wie Sünde, Schuld und Sühne nicht vor. Derartige Vorstellungen blockieren eben gerade die Energie und lassen keinen Raum für eine offene Auseinandersetzung mit unserem Denken und Tun. Es geht darum, in jeder Person, in jeder Situation und jeder Erfahrung einen Spiegel unserer selbst zu sehen, einen Lehrer, der uns auf etwas hinweisen will, das wir bisher übersehen oder vernachlässigt haben. So können wir Negatives in Positives verwandeln.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

