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Zhuang zi
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Mit dem Himmel durchs Leben gehen

Mit dem Himmel durchs Leben gehen

Das Tao des Weisen

„Der Weise ist wie der Himmel, der ganz von selbst hoch ist, wie die Erde, die ganz von selbst fest ist, wie Sonne und Mond, die ganz von selbst hell sind. Sein Geist ist himmlische Freude, mit der er Alles unter dem Himmel nährt. Wer die himmlische Freude kennt, geht mit dem Himmel durchs Leben. Sein Leben ist wie ein freies Schweben.“

Das Wesen des Weisen

Die Weisen des Altertums erlangten die höchste Erkenntnis. Sie erkannten, dass es ein Stadium gibt, das vor den Dingen ist. Das ist das Höchste, das sie verwirklicht hatten, das Äußerste, dem sich nichts hinzufügen lässt.

Das Tor des Himmels ist Nichtsein. Die Myriaden Dinge entspringen aus dem Nichtsein. Der Weise verbirgt sich darin

Der Weise ruht in der Nabe der Scheibe des himmlischen Töpfers.

Die Stille des Geistes eines Weisen ist der Spiegel von Himmel und Erde. Leerheit, Stille, Friedfertigkeit, Sanftheit, Geistesruhe, Gelassenheit, Unparteilichkeit, Nichthandeln – diese (Attribute) sind die Substanz des WEGes (Tao) und der Tugend. Deshalb ruhen Weise darin.

Das Gluckern von Wasser ist seine natürliche Eigenschaft und keine absichtliche Handlung. Ähnlich verhält es sich mit der Tugend des Höchsten Menschen. Er braucht sie nicht zu kultivieren, und doch kann sich nichts ihrem Einfluss entziehen. Er ist wie der Himmel, der ganz von selbst hoch ist, wie die Erde, die ganz von selbst fest ist, wie Sonne und Mond, die ganz von selbst hell sind.

Der Weise wohnt verborgen im Tor des Himmels. Er ist eins mit Allem und Allen. Sein Wesen bringt Entwicklung und Verwandlung. Das ist einfach seine Natur

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