WAS IST MEDITATION?

WAS IST MEDITATION?

Ein Thema – sechs Sichtweisen

Meditation ist ein seit Jahrtausenden erprobter Weg zur Sammlung der Aufmerksamkeit. Meditieren ist ein inneres, unmittelbares, ganzheitliches Erfahren von geistigen Kräften, die eine umfassende Umschaltung des Bewusstseins bewirken: Es …fördert Gesundheit und Heilung, …schenkt uns Lebenssinn, -freude und -kraft, …macht uns lebendiger, sensibler und kreativer, …bringt uns ungeahnte Einsichten in uns selbst, – und führt uns schließlich zurück zur unerschöpflichen Quelle des Lebens, wo alle persönlichen Grenzen schwinden.

MEHR ALS TECHNIK

Die Forschung hinkt hinter der Meditation her. Sie kann ihre Effekte zwar inzwischen messen, aber nicht ihre Ursachen erkennen und schon gar nicht ihre Auswirkungen auf das Bewusstsein.

Meditation ist eine Methode, mit der es gelingt, nicht nur „Biofeedback“ ohne technische Mittel zu erlernen und zu verfeinern, sondern sie bietet auch ein geistiges, spirituelles und kulturelles Umfeld, in dem es viel mehr Spaß macht, diese Übungen konsequent durchzuführen. Gerade der geistige Aspekt sollte über den biochemischen und den neurophysiologischen Befunden nicht unterschätzt werden. Immerhin entstehen Gefühle und Einsichten bei der Meditation, die verarbeitet werden wollen und ihren Rahmen suchen. Den finden sie bestimmt nicht in Oszillographen, Hormon- und Endorphin-Konzentrationsdaten oder im Positronen-Emissions-Tomographen. Es muss ganz klar festgestellt werden, dass die Forschung hinter der Meditation herhinkt und ihre Effekte inzwischen messen kann, aber nicht ihre Ursachen erkennen und schon gar nicht ihre Auswirkungen auf das Bewusstsein.

TUSHITA M. JEANMAIRE

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