Zukunft(sprognosen)
Es gehört zur Erfahrung des Entscheidens, dass wir die Zukunft unseres Wollens und Tuns als offen erleben. Es gibt, so denken wir vor einer Entscheidung, ganz Verschiedenes, was wir wollen und tun könnten. Die Linie, die wir mit unserem Leben auf der Oberfläche der Erde beschreiben, kann von jedem gegenwärtigen Moment aus ganz unterschiedliche Wendungen nehmen. Es liegt bei uns, wir haben es in der Hand, wie sie am Ende aussehen wird. Darin liegt unsere Freiheit.
Wäre die Vorbereitung einer Entscheidung eingefasst in das Bewusstsein, dass ich nur den einen, einzigen Willen haben und im Handeln nur den einen Weg einschlagen kann, so hätten wir gar nicht das Gefühl, eine Entscheidung treffen zu können. Und damit hätten wir auch nicht das Gefühl, Urheber unseres Willens und Subjekt unseres Lebens zu sein.
PETER BIER
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