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 Hintergründe und Lösungen – meisterhaft erklärt

Helfenwollen ist eine gute Sache. Wir sollten aber unsere Grenzen kennen. Sonst tun wir des Guten unter Umständen zuviel. An welchen Leitlinien können wir uns orientieren, damit unsere Hilfe angemessen und wirklich hilfreich ist?

 VORGESTELLT. Soami Divyanand (1932 - 2014), Autor zahlreicher Bücher, lehrte über 35 Jahren den Pfad des inneren Lichts und Klangs, der in allen heiligen Schriften bezeugt ist.

UNSERE ODER GOTTES SACHE? Es steht nicht in unserer Macht, andere Menschen auf den spirituellen Pfad zu führen oder ihnen gar noch im Jenseits beizustehen (vgl. „Problemfall: zu viel Hilfe“ im Januar-Heft). Wenn wir aber in diesen Fällen nichts für sie tun können, welche Möglichkeit haben wir dann, ihnen zu dienen?

Was ist zum Beispiel, wenn wir den Wunsch verspüren, einem Angehörigen aus einer schwierigen Lage herauszuhelfen? Dazu erklärt der Koran: „Wir bürden niemandem mehr auf, als er tragen kann. Denn Wir haben alles wahrheitsgetreu aufgezeichnet“ (vgl. 23:62).

Um diesen Vers zu verstehen, muss man eines wissen: Wenn im Koran und anderen heiligen Schriften von Gott die Rede ist, dann spricht er entweder von sich in der Einzahl oder in der Mehrzahl. Dabei steht die „Ich“-Form für den Gottmenschen, Heiligen bzw. Propheten und die „Wir“-Form für die göttlichen Offenbarungen.

Der obige Vers bezieht sich demnach auf die göttlichen Offenbarungen. Alles, was uns in diesem Leben begegnet, untersteht ihrer Kontrolle und beruht auf den Karmas, die uns als unser Schicksal im Guten wie im Schlechten zugeteilt sind. Über diese karmischen Handlungen haben die göttlichen Offenbarungen wahrheitsgemäß Buch geführt: „Sie geben wieder, was du in der Vergangenheit getan hast. Gott ist nicht ungerecht gegenüber Seiner Schöpfung“ (vgl. 22:10).

Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant! Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

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