Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Visionen

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Warum man Lebensfreude nicht aufsparen oder verschieben kann

Seit der Antike gibt es zwei verschiedene Grundeinstellungen zum Leben: Die eine konzentriert sich auf den Augenblick, die andere sieht die wahre Erfüllung in der Zukunft. Christian Salvesen plädiert nach einem Streifzug durch die Geistesgeschichte für die „Philosophie des Augenblicks“.

 
Das Titelthema dieser Ausgabe ist Lebensfreude, mit einem positiven Bedeutungsfeld ringsum. Dazu gehören zum Beispiel Lebenskraft, Sinnfindung, im Jetzt sein, Ekstase, Glück. Es scheint zunächst selbstverständlich, dass jedes Lebewesen und erst recht der Vernunftbegabte Mensch sich eher für die Freude als für das Leid entscheidet, sofern es da eine echte Wahlmöglichkeit gibt.

Schauen wir uns heute um auf dieser Welt und blicken zudem zurück auf vergangene Jahrhunderte, dann drängt sich jedoch der Eindruck auf, dass die Menschen überwiegend ein leidvolles und trostloses Dasein gefristet haben und immer noch erdulden. In den überlieferten Schriften wie auch in den aktuellen Nachrichten herrschen Berichte über Kriege, Gräueltaten, Krankheiten und Schmerzen vor. Echte Freude kommt relativ selten zum Ausdruck, ist jedenfalls in den Geschichtsbüchern und Nachrichten kaum Thema. Woran liegt das?

Ist das Leben tatsächlich so schrecklich? Oder haben wir Menschen eine zu negative Grundeinstellung? Sind wir vielleicht sogar von bestimmten Doktrinen und Ideologien manipuliert bzw. auf Elend programmiert worden? Wie kann ich Freude in mein Leben bringen? Wir wollen diesen Fragen, die durchaus nicht neu sind, im Folgenden nachgehen.

Freude des Daseins ist groß, Größer die Freud‘ am Dasein. Johann Wolfgang von Goethe

Buchtipp: Epikur, Philosophie der Freude

 Christian Salvesen

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