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Visionen

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Jenseits-Erfahrungen – meisterhaft erklärt

Menschen mit mystischer Erfahrung erkennen in Nahtod-Berichten Wohlbekanntes wieder: Sie können dergleichen täglich erleben. Lichtvisionen in personaler, menschlicher Form kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu.

VORGESTELLT. Soami Divyanand (1932-2014), Autor zahlreicher Bücher, lehrte mehr als 35 Jahre den Pfad des inneren Lichts und Klangs.

ENGEL-ERSCHEINUNGEN. Einer von Raymond Moodys Nahtod-Zeugen („Leben nach dem Tod“, rororo 2001) denkt bei der Begegnung mit dem Lichtwesen, das ihn nach dem Verlassen des Körpers empfängt, unwillkürlich an Jesu Wort: „Ich bin das Licht der Welt.“ Diese Gleichsetzung steht in vollkommener Übereinstimmung mit den heiligen Schriften. Dort werden Lichtvisionen allerdings nicht als niedliche Flügelwesen beschrieben, sondern als Ehrfurcht gebietende, majestätische Erscheinungen, die ebenfalls Führung vermitteln (vgl. etwa Tob 12,15-16).

Aus diesen Begegnungen mit Gottes Offenbarungen wird auch der Ursprung traditioneller Engel-Attribute wie Flügel, Harfen oder Posaunen deutlich: Die Flügel verweisen auf ihre von Raum und Zeit ungehinderte Fortbewegung. Eine genaue Entsprechung dazu sind mythische Gestalten wie der geflügelte griechische Götterbote Hermes. Die Musik-Instrumente, welche die Engel spielen, verweisen auf die innige Verbindung der göttlichen Offenbarungen des Lichts mit denen des Klangs: Posaune, Harfe, Zimbeln oder Laute (bzw. Saitenspiel) sind Klänge, in denen sich Gott der Seele offenbart (vgl. etwa Ps 150,3-5; Off 1,10; Off 5,8; Ps 45,2).

Die Lichtgestalt des „Menschensohns“ sehen nur Mystiker, die von einem vollendeten Lehrer initiiert und mit inneren Erfahrungen gesegnet sind. Darin enthüllt der Lehrer seine Einheit mit Gottes Offenbarungen.

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