Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Visionen

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Nach einem schweren Autounfall mit einem Nahtoderlebnis hatten die Ärzte der Sängerin, Autorin und Künstlerin Susanne Rikus mitgeteilt, dass sie nie mehr werde malen und tanzen können. Aufgrund eines an ein Wunder grenzenden Selbstheilungsprozesses, der sie auch zu den Schamanen auf Hawaii führte, hat sich ihre kreative Kraft jedoch sogar noch gesteigert. Sie malt, singt und tanzt, spielt auf der Hang - einem ganz einzigartigen Musik- Instrument, schrieb einen Initiations- und Liebes-Roman über einen Griechen und eine Hawaiianerin („Sofia and Orpheus“) und baute das Alohana-Institut für Coaching und Selbsterfahrungs-Seminare in Hawaii, Sardinien und Deutschland auf. Nun hilft sie anderen Menschen bei ihren Selbstheilungsprozessen. Und auch ganz besonders ihre Kunst wird seitdem noch spürbarer von Visionen und Kräften aus dem Unbewussten genährt – wie Susanne Rikus im Interview mit VISIONEN erläutert

Susanne, du bist auf ganz unterschiedliche Weise kreativ: malen, singen, schreiben. Was ist der gemeinsame Nenner? Was möchtest du zum Ausdruck bringen und anderen vermitteln?

Ich möchte Menschen dazu ermutigen und inspirieren, an ihre eigene Schöpferkraft zu glauben, und aufzeigen, dass wir ständig mit unserem Unbewussten unser Leben erbauen. Alle Künste kommen für mich aus einer einzigen Quelle. So ist die Malerei der Bereich, wo ich dem Unbewussten der Seele eine sichtbare Bühne im Ausdruck gebe. Ich finde in der Malerei sehr viel Freiheit, neue Welten des Bewusstseins zu schaffen.

Zunächst malte ich figurativ, jetzt expressiv. Ich möchte das Wesen hinter den Dingen sprechen lassen. Das bedeutet manchmal auch, den bewussten und sicheren Weg zu verlassen. Ich liebe es, wenn Farben frei fließen dürfen, wenn die Bewegung sich auf die Pinselführung auswirkt, manchmal tanze und singe ich beim Malen. Es ist wie ein Fest, Hemmungen loszulassen und Platz für freien Ausdruck zu machen.

Meine Gedichte und auch meine Novelle „Sofia und Orpheus“ (Book on Demand) sind gechannelte Texte. Mein Schreiben kommt aus einem tief empfundenen Auftrag, wo ich etwas in Romanform ausdrücken will, um der Liebe und Wahrhaftigkeit im Leben Ausdruck und Bestand zu geben. Mein Singen wiederum entsteht völlig frei aus dem Moment heraus. Da verbindet sich meine geistige Anbindung mit meinem Herzen und reist an Orte, die mich im spontanen Gesang rufen; da schicke ich Liebe hin und spüre sinnlich die Schönheit dieser Orte.

Was ich mit allen Künsten möchte ist, Menschen im Herzen zu berühren, dass sie die Wunder der Schöpfung und die Schönheit sehen, die allgegenwärtig ist.

Christian Salvesen

FOTO: Gemälde Susanne Rikus

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