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Ulrich Nitzschke bemerkt eine Revolution im „Spiri-Land“

Erst vor wenigen Jahrzehnten begegneten sich hierzulande östliche und westliche Spiritualität. Es gab etliche Missverständnisse, aber auch fruchtbare Verbindungen. Wie sieht der „spirituelle Markt“ heute aus?

Wie ist es zu erklären, dass in unseren westlichen Gesellschaften so viel Unwissenheit und Verwirrung um spirituelle Wege und – zuallererst – um die so genannte „Erleuchtung“ herrschen? Sicher liegt ein Hauptgrund dafür in der übereilten und übereifrigen Übernahme der östlichen Spiritualität in den 60er Jahren. Viele grundlegende Unterschiede wurden damals übersehen – mit folgenschweren Missverständnissen auf beiden Seiten.

Geistige Kontakte zwischen Ost und West hatte es zwar immer gegeben. Zu nachhaltig wirksamen Begegnungen kam es allerdings – dank herausragender Persönlichkeiten wie Jiddu Krishnamurti, Sri Aurobindo, Eugen Herrigel oder Hugo M. Enomiya Lassalle – erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Doch blieben auch diese in ihrer Wirkung auf ein verschwindend kleines Segment der geistigen Eliten beider Seiten beschränkt.

Lehren, Techniken und Stufenwege, die Erleuchtung anstreben, verschärfen nur das Problem, das sie lösen möchten, wenn sie die Vorstellung untermauern, das Selbst könne irgendetwas finden, was es meint verloren zu haben. (Tony Parsons)

FOTO: Thinkstock

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