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Wie das Böse in die Welt kommt und wie wir es eindämmen können

Wo kommt „das Böse“ her? Gibt es quasi ein inneres Organ im menschlichen Körper, das Böses oder böse Wünsche und Gedanken, Worte und Taten produziert? Oder ist es zurückzuführen auf eine „teuflische“ äußere Manipulation, der wir ausgeliefert sind? Können wir uns dann vor dem Bösen schützen? Und wenn wir unsere eigene „Bosheit“ spüren, können wir uns dazu entscheiden, lieb zu sein? Können wir also Bosheit in Liebe umwandeln? Ist Bosheit heilbar? Ist Böses angeboren oder liegt es doch in unserer Verantwortung, sodass wir Einfluss darauf nehmen können?

„ Das Böse“

als eine Instanz, die unabhängig von Menschen als eine Art Widersacher oder Gegenpart von Gott existiert, gibt es aus meiner Sicht nicht. Es gibt aber durchaus „Böses“, das von Menschen ersonnen, ausgesprochen und ausgeführt wird. Die „Teufel“ wohnen in uns selbst und sehen wohl eher aus wie unser eigenes Spiegelbild. Wir selbst „verteufeln“ unsere Welt.
Was herkömmlich als „Teufel, Satan, Dämon“ bezeichnet wird, ist eine Projektion unserer eigenen Schattenseiten nach außen. Und weil wir nicht verstehen, wie die Mechanismen der Erschaffung des Bösen funktionieren, bestellen wir zwecks Erklärung einen Teufel oder einen Dämon.
Die Grundlagen für dieses „Böse“, entdecken wir bei ehrlicher Selbstreflektion in unseren eigenen Gedankengängen: „Ist der blöd“, „Den könnte ich umbringen“, „Was fällt dem denn ein“, „Ist der widerlich, ekelig, dreckig, frech, fett, anmaßend, vorlaut, selbstgerecht, langsam, voreilig“ usw. Die Ursachen und Anfänge des „Bösen“ entdecken wir in der Denkwelt der Urteile, Erwartungen, Forderungen, Bewertungen und Vorwürfe.

Als Hauptursache der destruktiven Gedanken sehen wir die Angst. Sie entsteht in der Regel dort, wo Mangel vorherrscht, wo Liebe fehlt.

Eva-Elisabeth Bouizedkane

FOTO: Thinkstock

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