Aromen, Düfte und Wohlgeruch
Aus vielen Wohnräumen ist die Duftlampe nicht mehr wegzudenken. Doch würden die wenigsten, die ihren vier Wänden mit ein paar Tropfen eines Zitrusöls etwa eine frische und klare Atmosphäre verleihen möchten oder ihrem Schaumbad ein paar Spritzer entspannendes Lavendelöl zugeben, von Aromatherapie sprechen.
Tatsächlich umfasst der Begriff weit mehr als nur die Verwendung einer Duftlampe. Ätherische Öle werden als Voll- oder Teilbäder, Wickel und Kompressen, zur Inhalation, für eine Massage oder als Zusatzstoff in Medikamenten angewendet. Bislang gibt es zwar nur wenige wissenschaftliche Studien, die eine positive und heilende Wirkung der Öle belegen. Trotzdem öffnen sich Forschung und Schulmedizin inzwischen der Aromatherapie und damit einem Heilansatz, den schon frühe Hochkulturen wie die der Ägypter, Griechen, Römer oder Azteken und Inka kannten. Sie wendeten Duftstoffe und ätherische Öle sowohl zu Heilzwecken als auch bei zeremoniellen Anlässen oder zur Schönheitspflege an.
Schriftlich dokumentiert ist dieser Ansatz seit rund 5000 Jahren, beispielsweise in den indischen Veden, auf die sich Ayurveda bezieht. Auch von den Ägyptern und dem römischen Gelehrten Plinius dem Älteren sind Aufzeichnungen überliefert.
Für frei verkäufliche Aromen gibt es bislang keine zuverlässigen Qualitätskriterien. Der Laie sollte auf jeden Fall einen genauen Blick aufs Flaschenetikett werfen.
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