Artischocken
Köstliche Knospen
Zart-bitterer Leberfreund
Schon im alten Ägypten war die Artischocke als Diätmittel bekannt. In den grünen Blättern und in den Herzen, den essbaren Teilen der Artischocke, sind Bitterstoffe, Caffeoylchinasäuren und Flavonoide enthalten. Diese Inhaltsstoffe fördern besonders die Gallenbildung und den Gallenfluss und werden auch heute noch bei Verdauungsbeschwerden angewendet. Außerdem enthalten Artischocken das Kohlenhydrat Inulin, das beim Kochen in Fruchtzucker umgewandelt wird und ohne Insulin (wichtig für Diabetiker) vom Körper verwertet werden kann.
Die Artischocke ist eine orientalische Distelart aus der Familie der Korbblütler. Sie hat ein frisches, nussiges, zart bitteres Aroma und enthält zahlreiche Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente, die eine antimikrobielle und antioxidative Wirkung zeigen. Der hohe Anteil an Cyanin in der Artischocke schützt und kräftigt die Leber und übt eine regulierende Wirkung auf den Blutfettspiegel aus.
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