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Erica Bänziger
Das goldene Buch der Walnuss
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Die Walnuss: Energie für Herz und Hirn

Die Walnuss: Energie für Herz und Hirn

In der Vorweihnachtszeit fehlen sie als dekorative Nascherei auf keinem Adventsteller: Walnüsse. Dabei sind sie viel mehr: Zutat für schmackhafte Gerichte und Backwerk, Energiespender und Nervennahrung, aber auch Heilmittel in der Naturmedizin.

Frisch geerntet stehen sie ab Oktober wieder säckeweise in den Läden und werden auf Wochenmärkten angeboten: Nüsse. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Die in Supermärkten oder Reformhäusern angebotenen Nüsse stammen nicht mehr aus Wildsammlung, sondern aus kontrollierter Plantagenzucht. Nüsse aus dem Bioladen haben den Vorteil, aus ökologisch kontrolliertem Anbau zu kommen und schonend verarbeitet zu werden. Nüsse in der Schale sind, trocken gelagert, lange haltbar. Nusskerne hingegen schimmeln leicht, weshalb sie häufig geschwefelt oder gebleicht in den Handel kommen. „Kauft man die Nüsse direkt auf dem Bauernhof oder im Bioladen und Reformhaus, darf man davon ausgehen, dass sie unbehandelt sind“, erklärt Ernährungsberaterin Erica Bänziger. Das deutsche Lebensmittelgesetz verbietet für hierzulande erzeugte Nüsse das Schwefeln und Bleichen. Das gilt allerdings nicht für importierte Nüsse. Weltweit der größte Exporteur ist Kalifornien.

NICHT SCHÖN, ABER NÜTZLICH

Die Walnuss ist eine der ältesten Nusssorten, ihre Bedeutung als Nutzpflanze geht bis in vorchristliche Zeit zurück. Ursprünglich aus den warmen Regionen Asiens und des Balkans stammend, gelangte der Baum mit den römischen Besatzern von Süd- nach Mitteleuropa. Hierzulande ist die Walnuss daher in Süddeutschland weit verbreitet. Dort gehört der Baum auf vielen Gehöften zur gewünschten Bepflanzung nahe den Stallungen und Häusern, weil seine stark duftenden Gerbstoffhaltigen Blätter Mücken und Fliegen fernhalten.

Die Walnuss ist eine der ältesten Nusssorten, ihre Bedeutung als Nutzpflanze geht bis in vorchristliche Zeit zurück.

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