Fit mit Tropenfrüchten
Vitalstoffe für Gehirn und gute Laune
Ananas, Banane, Guave, Mango, Papaya… Die süßen Exoten sind nicht nur lecker, sie sind auch reich an Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Antioxidanzien und liefern alles, was der Körper und besonders das Gehirn für ihre optimale Leistungsfähigkeit benötigen. Barbara Simonsohn, Autorin mehrerer Bücher über die erstaunliche Heilkraft von Früchten, sprach mit dem Mediziner Dr. Leonhard Hochenegg über die Bedeutung von Tropenfrüchten als „Brain Food“.
Barbara Simonsohn: Dr. Hochenegg, Sie haben zwei Bücher zum Thema optimale Gehirnnahrung geschrieben. Als praktischer Arzt, aber auch als Neurologe und Psychiater sind Sie ein Fachmann auf diesem Gebiet. Warum steht bei Ihnen das Thema Ernährung als Voraussetzung für ein optimales Funktionieren unseres Gehirns so im Vordergrund?
Dr. Hochenegg: Die Milliarden grauer Zellen brauchen Nahrung. Wir können sie betäuben oder abtöten, z.B. mit Alkohol. Wir wissen schon viel darüber, was dem Gehirn schaden kann, aber der Alltagsmensch hat zu wenig Ahnung, was dem Gehirn nutzt. Wir können es sicherlich trainieren, aber Training allein reicht nicht aus. Der Körper braucht die richtige Ernährung. Das gilt vor allem auch für das Gehirn. In den USA wurde die Bedeutung der „Nahrung fürs Gehirn“ zuerst erkannt, und das ist nun ein Trend, der als „Brain Food“ und Mood Food“ zu uns herüberschwappt. Brain Food vermittelt Fitness für die grauen Zellen.
Fast alle Antioxidanzien sind in Früchten und Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs vorhanden. Das ist auch verständlich, weil der Mensch von Natur aus ein Frugivore, ein Früchteesser ist.
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