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Wenn Kirschen durch eine zu feuchte Witterung schnell faulen, kann man gesunde Früchte noch retten. - Foto: Maute

Buchtipps

Christiane Maute
Homöopathie für Pflanzen: Ein praktischer Leitfaden für Zimmer-, Balkon- und...
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Homöopathie für Pflanzen

Homöopathie für Pflanzen

Im Gespräch mit der Heilpraktikerin Christiane Maute

Die Homöopathie für Mensch und Tier hat sich längst als alternative Heilmethode etabliert. Die Anwendung bei Pflanzen hingegen ist noch nicht sehr weit verbreitet und dokumentiert. Die Heilpraktikerin Christiane Maute hat ihre jahrelangen Erfahrungen im eigenen Garten für einen informativen Ratgeber zusammengetragen.

Wie sind Sie auf die homöopathische Pflanzenheilung gekommen?

Die Initialzündung war ein abgeknickter Rittersporn, den ich mit Arnica behandelt habe. Beim Menschen gebe ich bei Schlag, Stoß oder Fall, das heißt bei Verletzungen aller Art Arnica C 30 oder C 200. Also habe ich es auch beim Rittersporn damit probiert. Mit der Zeit habe ich immer mal wieder homöopathische Mittel in meinem Garten eingesetzt. So habe ich mich Schritt für Schritt herangearbeitet.

Und es gab erstaunliche Erfolge, jedoch auch Misserfolge; wir stehen erst am Anfang. Die Homöopathie kann ebenso wenig wie die Chemie Wunder wirken. Manchmal muss man sich einfach damit abfinden, dass Pflanzen eingehen oder Bäume absterben.

Wenn man sich die Wurzeln der Homöopathie anschaut, liegt eine Anwendung bei Pflanzen auf der Hand. Umso erstaunlicher, dass erst sehr wenige darauf gekommen sind.

Stimmt, zumal die homöopathischen Arzneimittel zum Teil aus Pflanzen hergestellt werden. Ich habe kürzlich einen Vortrag vor interessierten Laien gehalten. Am Schluss stand eine Bäuerin auf und berichtete, sie habe im letzten Jahr einen Versuch gemacht mit Silicea C 30. Allerdings nähme sie nur 20 Globuli auf 600 l Wasser! Damit hat sie einen Acker behandelt. Beim Wenden des Traktors entstanden Dreiecke, die nicht besprüht wurden. Der mit Silicea C 30 behandelte Acker war grün, die Pflanzen kräftig. Hingegen hatten die Dreiecke, die nicht benetzt wurden, braune Stellen, schwaches Wachstum und teilweise Pilzbefall. Außerdem waren diese Stellen klar abgegrenzt, wie mit dem Lineal gezogen. Damit ist wohl doch ein Beweis erbracht, dass Homöopathie deutlich wirkt, wenn das richtige Mittel gewählt wird. Denn Pflanzen sind unbestechlich. Und es kommt nicht auf die Menge der gegebenen Kügelchen an, sondern es ist die Dynamis, also die Kraft einer Arznei, die wirkt.

Nicht die Menge, sondern die Dynamis einer Arznei ist entscheidend.

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