Krebs – eine langsame Infektion?
Chemikerin Tamara Lebedewas Kampf gegen die tödliche Krankheit: „Glaubt mir, Krebs ist ein Parasit!“
Das Leben der Parasiten
Tamara Lebedewa ist davon überzeugt, die Ursache für Krebs gefunden zu haben. „Das Wichtigste ist“, sagt Lebedewa, „zu verstehen, dass menschliche Zellen nicht mutieren; dass eine Krebsgeschwulst aus Einzellern besteht, die im menschlichen Organismus parasitisieren, aus Trichomonaden“, benennt Tamara Lebedewa den Krebserreger.
Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass menschliche Zellen nicht mutieren und dass eine Krebsgeschwulst aus Einzellern besteht, die parasitieren.
Ihrer Meinung nach haben die Grundlagenforscher die einzelligen Parasiten zu früh ad acta gelegt und zu wenig erforscht. Die Trichomonade gilt als Parasit der Mundhöhle, des Magen-Darm-Trakts und des Urogenitaltrakts. „Mit Hilfe eines das Gewebe auflockernden Enzyms, der Hyaluronidase, können Trichomonaden in die Organe und durch Gefäßwände in das Blut und in die Lymphe gelangen. Die Parasiten haben, da sie gleichzeitig in verschiedenen Existenzstadien vorhanden sind, auch unterschiedliche antigene Eigenschaften“, erklärt Tamara Lebedewa. „Außerdem sind sie in der Lage, die desorientierenden Antigene abzuschälen, sowie auf ihrer Oberfläche Antigene auszusondern, die mit den Antigenen der menschlichen Gewebe identisch sind“, so die Forscherin weiter. All das irritiere das Immunsystem und schwäche die Angriffe gegen die Parasiten ab, was die Trichomonaden unanfechtbar mache. Der Parasit könne sich nur in einem solchen Organismus erfolgreich entwikkeln, in dem eine bestimmte Konstellation der für sein Eindringen, seine Entwicklung und Vermehrung notwendigen Bedingungen herrschen. In Bezug auf alle diese Merkmale sei der Mensch der ideale Wirt für die Trichomonade.
Die wichtigste Energiequelle der Parasiten sei die Glykolyse, das heißt, die Zersetzung von Kohlenhydraten ohne ...
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