Teil 5: Honig
der Powerstoff aus dem Bienenstock
Bienen gehören zu den ältesten Nutztieren. Schon in der Jungsteinzeit (vor rund 15.000 Jahren) wussten die Menschen den schmackhaften Honig zu schätzen. Frühe Hochkulturen wie Ägypter, Babylonier, Inder oder Griechen betrieben bereits Bienenzucht, um nicht mehr auf die wild lebenden Verwandten angewiesen zu sein.
In einem Bienenstock können bis zu 80.000 kleine Brummer leben, die als Drohnen die Königin versorgen oder als Arbeiterinnen für das Sammeln von Nektar und Honigtau zuständig sind.
Die fleißigen Insekten tummeln sich auf Wiesen und in Waldgebieten. Sammeln Bienen Nektar von Blumen und blühenden Kräutern, spricht man von Blütenhonig (beispielsweise Wiesenhonig, grobkörniger Heidehonig oder Lavendel- und Melissenhonig). Bringen sie Honigtau in ihren Bau, dann bildet er den Grundbestandteil der verschiedenen Waldhonigvarianten (darunter Fichten-, Kiefern-, Tannen- oder Ahornhonig). Bienenvölker produzieren im Laufe eines Sommers sowohl Blüten- als auch Waldhonigsorten. Abhängig davon, welche Pflanzensorten in einer Gegend vorherrschen und wann sie blühen, ergibt das helle Sorten, die im Verlauf der Monate immer dunkler werden, wenn die Bienen von Wiesenblumen zu Bäumen wechseln.
Täglich ein Esslöffel Hönig in einem Glas warmen Wasser hat eine sehr positive Wirkung auf die Nieren.
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