Harmonie der Geschlechter

Harmonie der Geschlechter

Wie Männer und Frauen besser zusammenarbeiten können

Wo Frauen in Führungspositionen sind, floriert das Unternehmen. Es gibt aber immer noch viel zu wenige Frauen, die Verantwortung übernehmen, mahnt auch Angela Merkel. Männer und Frauen müssen stärker aufeinander zugehen und harmonischer zusammenarbeiten. Doch wie können wir überholte Rollen loslassen und uns neu erfinden?, fragt Christian Salvesen .

Eine neue Harmonie

„Ich möchte Sie alle ermutigen, dass Frauen sich mehr engagieren, vor Ort mehr unsere Gesellschaft mitgestalten, und dass auch Männer Frauen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen. Wir werden nur ein starkes Land sein, wenn Männer und Frauen gleichermaßen an seiner Gestaltung beteiligt sind.“

So sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 90. Jahrestages des Wahlrechts der Frauen in Deutschland. Anfang 1919 durften Frauen hierzulande erstmals an politischen Wahlen teilnehmen.

Über gut drei Jahrtausende hatte sich ein Patriarchat, eine von Männern bestimmte Gesellschafts- und Denkstruktur etabliert, in der Frauen an Heim und Herd gebunden waren. Davor wiederum beherrschten Frauen im Matriarchat die Gemeinschaft, religiös wie politisch, und in einigen wenigen Stammesgemeinschaften ist das bis heute so.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts begehrten Frauen vor allem in den westlichen Industrienationen zunehmend auf. Im Feminismus der 60er und 70er Jahre – in Deutschland angeführt von Alice Schwarzer – setzten sie vieles durch, was zuvor undenkbar schien. Frauen können nun alle Berufe ergreifen, die zuvor ausschließlich Männern vorbehalten waren: Professorin, Dirigentin, CEO, Produktmanagerin, Lastwagenfahrerin….

„Wir werden nur ein starkes Land sein, wenn Männer und Frauen gleichermaßen an seiner Gestaltung beteiligt sind.“ Angela Merkel

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