TEIL 3: SEELENBILDER

TEIL 3: SEELENBILDER

DER NATUR VON SIRTARO

Das Prinzip der mehrfachen Spiegelung steigert nach alten Weisheits-Traditionen die Energie – etwa die einer Blüte, wie sie hier auf den imagami zu erleben ist. Mit dem Künstler sprach Christian Salvesen .

imagami-nr.063 Glockenblume

Wie sind Sie auf diese wundervollen Darstellungen gekommen, und was ist das Prinzip dahinter?

Ich hatte den intensiven Wunsch, Pflanzen in einer Weise abzubilden, die mehr das Wesen der Pflanzen offenbart, als nur ihre äußere Formen zu zeigen. Dieses Anliegen beschäftigte mich so sehr, dass mir Pfingsten 2003 im Traum ein Weg gezeigt wurde, wie man Pflanzen optisch konzentrieren und für den Menschen nutzbar machen kann. Das gelingt durch die Verbindung von Pflanzenfotos mit einer heiligen geometrischen Struktur, die seit Jahrhunderten in vielen Kulturen verwendet wird, um Brücken in geistige Welten zu bauen. Man findet diese Struktur z. B. auch in tibetischen Mandalas, indischen Yantras oder in architektonischen Grundrissen von Sakralbauten in aller Welt. Die Methode, Seelenbildern von Pflanzen hervorzubringen, sollte den Namen imagami erhalten, ein Anagramm, das vorwärts und rückwärts gelesen gleich ist, also bereits das Spiegelprinzip verdeutlicht.

Um Pflanzenbilder geometrisch zu einer neuen Ordnung fügen zu können, werden identische Bildteile benötigt. Weil das optisch gespiegelte Bild immer etwas schwächer als das Original ist, wird die Spiegelung der imagami im Computer vollzogen. Ich musste viel probieren, um die geträumten Bilder tatsächlich herzustellen. Als ich das erste imagami dann vor Augen hatte, wirkte es spürbar intensiver als das Ausgangsfoto. Die abgebildete Pflanze zeigte sich in der neuen Natur-Bild-Sprache reiner und ausgeprägter. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass die Bilder wirklich zu mir sprachen.

Seither arbeite ich intensiv an imagami, denn ich erkenne den Traum auch als persönlichen Auftrag der geistigen Welt, dieses Medium zu erforschen und nutzbar zu machen. Mittlerweile gibt es ja schon viele imagami-Artikel. Sie ermöglichen es, das Wesen der Pflanzen intensiv zu erfahren und in einen persönlichen Austausch zu treten. Die imagami-Methode entspricht eher dem Potenzieren in der Homöopathie als einer künstlerischen Ausdrucksform. Natürlich sind die Wahl der Pflanze, das Fotografieren und das Festlegen des Bild-Ausschnitts eng mit meiner Person verbunden. Mein Anspruch ist aber, eine möglichst reine Blüten- Essenz zu erzeugen.

Das Wesen der imagami-Methode entspricht eher dem Potenzieren in der Homöopathie als einer künstlerischen Ausdrucksform. S.B. Hahn

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