Beyond
Spiritueller und interreligiöser Dialog mit Botschaft
Fotos: Alberto Venzago
nitiiert wurde das Beyond- Projekt von Regula Curti und Dechen Shak-Dagsay. Beide beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der heilenden Kraft des Klangs – die Schweizerin Regula Curti als Musiktherapeutin und Yoga-Lehrerin, Dechen Shak- Dagsay als Sängerin. Die in der Schweiz lebende Tibeterin hat schon mehrere erfolgreiche CDs mit buddhistischen Mantren aufgenommen. Gemeinsam konnten sie Rocksängerin und Buddhistin Tina Turner für ihr Projekt gewinnen. Wie es dazu kam und welche Botschaft sie damit verbinden, verraten die drei im nachstehenden Gespräch.
Wie kam es zum Beyond-Projekt?
Dechen Shak-Dagsay: Der erste Impuls kam, als Regula und ich von Mönchen des Klosters Einsiedeln – Europas größtes Benediktinerkloster – eingeladen wurden, weil sie mehr über buddhistische Mantren erfahren wollten. Aus diesem Kontakt ergab sich der Herzenswunsch, Seine Heiligkeit den Dalai Lama mit dem Abt des Klosters zusammenzubringen.
Regula Curti: Es gelang uns tatsächlich, diese einmalige Begegnung zwischen Christentum und Buddhismus als interreligiösen Dialog zu ermöglichen. Die Kernaussage der Vertreter beider Glaubensrichtungen war: Bleibt bei euren Wurzeln, inspiriert euch gegenseitig und berührt euch gegenseitig mit dem Reichtum eures eigenen Glaubens.
Shak-Dagsay: Danach hatten Regula und ich die Möglichkeit, bei einem Seminar, Open Jerusalem, in der Schweiz zu singen. Die Leute waren davon so begeistert, dass sie uns nach einer CD fragten. Das war eigentlich der Moment, in dem wir uns ansahen und fragten: Was meinst du, wäre das nicht wunderschön?
Entscheidend ist, dass man den eigenen Weg findet und dass dieser Weg, unabhängig von Religion und Glauben, in jedem von uns ist. Man muss zu sich selbst finden, um als Mensch im Leben das richtige Gleichgewicht zu finden.
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

