Der Mut, im Augenblick zu leben
Warum es gut sein kann, auf Sicherheit zu verzichten
Macht Sicherheit glücklich?
Es gibt Berufsanfänger, die einen Zehnjahresplan aufstellen und darin genau festhalten, wie viel sie verdienen und wie sie ihr Geld anlegen müssen, um nach dieser Zeit ihre ersten 100.000 Euro auf dem Konto zu haben. Luftsprünge kann man da natürlich keine machen. Geld allein macht ja nicht glücklich, beruhigt aber ungemein. Am Ende ihres Arbeitslebens sind Menschen, die so oder ähnlich ihr Leben aufbauen, vielleicht sogar Millionäre. Sie möchten dann sagen können: Das ist mein Haus, mein Auto, meine Kinder, meine Frau... Sie sind stolz auf ihr Leben, sie haben es geschafft, jetzt als Rentner können sie endlich ihr Leben in vollen Zügen genießen, in der Welt herumreisen und alles nachholen, was sie bisher versäumt haben.
Es gibt natürlich auch noch die gemäßigtere Variante: Menschen, die vielleicht nicht so viel verdient haben, immer in eher bescheidenen Verhältnissen lebten und trotzdem oft unglaublich viel auf die „hohe Kante“ legen konnten. Ihnen ist es vielleicht eine große Erfüllung, etwas an ihre Kinder oder Enkel vererben zu können.
Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Lebe also heute! (Pythagoras)
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