Die vier Charaktertypen
Teil 6: Warum sich die Beschäftigung mit dem eigenen Charakter lohnt
Chakren und Charaktertypen
Als Medizinstudent ging es mir anfangs wie vielen Menschen, die sich mit der Persönlichkeitstypologie beschäftigen: Ich habe die Charaktertypen, die der antike griechische Arzt Hippokrates vor über zweitausend Jahren beschrieben hat (melancholisch, cholerisch, sanguinisch und phlegmatisch), zunächst für bloße Theorie gehalten. Sie kam mir viel zu stereotyp und wirklichkeitsfremd vor.
ZENTRALKONFLIKTE ERKENNEN
Nach der Entdeckung der Psychosomatischen Energetik, einer von mir entwickelten alternativmedizinischen Methode zur Aufdeckung verborgener seelischer Konflikte, fiel mir auf, dass sich Menschen mit einem gemeinsamen Konfliktthema auffallend in bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen geglichen haben. Beispielsweise waren Menschen mit dem Zentralkonflikt „Wut“ unfähig, ihre eigenen Bedürfnisse auszudrücken und zu verteidigen. Offenbar konnten sie ihre eigene Aggressivität nicht herauslassen und waren viel zu angepasst, was bei ihnen vermutlich unbewusst Wut erzeugte.
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