Globale Zigeuner: Deva Premal und Miten

Globale Zigeuner: Deva Premal und Miten

„Beautiful music“, kommentierte der Dalai Lama, „beautiful.“ Die sakrale Musik des Chant-Duos Deva Premal und Miten ist in der Tat erhebend und wohltuend schön. Da freuen sich Freunde des Mantra- Gesangs auf die nächste CD, die demnächst bei Prabhu Music erscheint. Oder auf ein Wiedersehen bei der Konzertreise in Mai und Juni, unter anderem beim Rainbow Spirit Festival in Baden-Baden an Pfingsten.

DEVA PREMAL, in eine deutsche Künstlerfamilie geboren, wuchs in einer Atmosphäre von spiritueller Verbundenheit auf. Ihre Eltern – die Mutter Bratschistin, der Vater Kunstmaler – sangen bei jeder Gelegenheit das Gayatri Mantra. Ihnen verdankt sie ihre klassische Ausbildung in Gesang, Violine und Klavier, die solide Grundlage für die heute so begehrten Workshops und die eigene kompositorische Arbeit.

Als Teenager entdeckte sie Osho und reiste 1990 mit 20 Jahren nach Poona, um in seinem Ashram diverse Techniken der Körperarbeit zu erlernen. Dort lernte sie Miten kennen, der für den musikalischen Rahmen der Abendmeditationen zuständig war und sie bald in die musikalische Gestaltung einbezog. Der gebürtige Londoner war in den 1970er Jahren selbst erfolgreicher Gitarrist, Sänger und Songwriter gewesen, war getourt mit Bands wie Fleetwood Mac u.a., hatte für Radio und Fernsehen gearbeitet. Bis er irgendwann in seinen Dreißigern, des Sex-and-Drugs-and-Rock’n’Roll überdrüssig, auf die existenziellen Sinnfragen kam. Er entdeckte Osho, als ein Freund ihm ein Zen-Büchlein schenkte. Das war der Wendepunkt in seinem bewegten Leben.

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