NEUE SERIE Feste im Jahreskreis
Maria Lichtmess, Imbolc und Brigit
Schon die Griechen und Römer zelebrierten Anfang Februar Feste zu Ehren ihrer Götter, die aus der Unterwelt zurückkehrten und Licht brachten. Christen begehen Lichtmess als die Reinigung Marias und die Darstellung des Gottessohnes im Tempel und Neuheiden feiern ein Fest des Lichts und der Fruchtbarkeit, das der Göttin Brigit geweiht ist.
In unserer modernen Zeit ist der Winter mit seinem Schmuddelwetter, mit Kälte, Glätte, Eis und Schnee oft mehr ein Ärgernis, das den Verkehr behindert und die Heizkostenabrechnung in Schwindel erregende Höhen treibt. Die Dunkelheit? Der trotzen wir mit künstlichem Licht. Anders als das omnipräsente Weihnachtsfest, das uns noch im Dezember in Atem hielt, haben viele den Bezug zu einem Lichtfest, das Anfang Februar traditionell gefeiert wird, verloren.
Unsere Vorfahren und selbst antike Kulturen, wie die der Römer und Griechen, maßen diesem Datum eine weitaus größere Bedeutung bei. Den Winter verbanden sie mit einem Kampf ums Überleben. Die Vorräte gingen langsam zur Neige oder verdarben. Der Frühling mit seinen Verheißungen lag noch in weiter Ferne, und doch wurden die Tage langsam länger und heller.
Unsere Vorfahren und selbst antike Kulturen, wie die der Römer und Griechen, maßen dem Lichtfest Anfang Februar eine größere Bedeutung bei.
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