ESOTERIK: Hamburger Sektenbeauftragte warnt vor unseriösen Anbietern
Die Sekten- und Scientology-Beauftragte des Hamburger Senats, Ursula Caberta, hat erneut ein Gesetz für „religiösen Verbraucherschutz“ gefordert. Anbieter von Esoterik-Seminaren und okkulten Praktiken müssten Auskunft geben über Methode und Ziel ihrer Arbeit sowie über ihre eigene Qualifikation, sagte Caberta bei der Vorstellung des Buches „Esoterik“ vom Berliner Religionswissenschaftler Hartmut Zinser Anfang November in Hamburg. Sinnvoll sei zudem ein vierwöchiges Rücktrittsrecht von Kaufverträgen. Auch müsse die Beweislast umgekehrt werden, so dass bei psychischen oder körperlichen Schäden der Anbieter künftig nachweisen müsse, dass seine esoterischen Praktiken keinen Schaden angerichtet haben. Der Hamburger Senat hatte bereits Mitte der 90er Jahre ein „Lebensbewältigungshilfegesetz“ zum religiösen Verbraucherschutz auf den Weg gebracht, das aber im Bundestag scheiterte.
Quelle / Info: human news

