MEDIEN: Neue Zeitung „Jewish Voice from Germany“
Es gibt wieder jüdisches Leben in Deutschland, Tendenz steigend. Dass dies auch international wahrgenommen wird, dafür will der Berliner Publizist Rafael Seligmann als Herausgeber einer neuen englischsprachigen Quartalszeitung sorgen. Die Jewish Voice from Germany, die im Januar mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren startete, sieht sich „als Kommunikationsbrücke“ zwischen der jüdischen Gemeinde in Deutschland und den großen jüdischen Glaubensgemeinschaften in Nordamerika, Israel und Großbritannien. „Fast 70 Jahre nach dem Nationalsozialismus wollen wir mit der Zeitung zeigen, dass jüdisches Leben in Deutschland eine Renaissance erlebt“, sagt Seligmann. In der Zeitung solle zwar nichts beschönigt, aber gezeigt werden, „dass es in der 2000-jährigen deutsch-jüdischen Geschichte mehr gibt als den Holocaust“. Die politische Linie der Jewish Voice im Nahostkonflikt macht Seligmann bereits in der ersten Ausgabe deutlich: Er befürwortet eine Zweistaatenlösung. Die Internetseite www.jewish-voice-from-germany.de wird wöchentlich aktualisiert.

