WISSENSCHAFT: Biolumineszenz auch am Menschen gemessen

Dezember 2009

Von Tieren wie Tiefseequallen und Glühwürmchen kennt man bereits das Phänomen der Biolumineszenz: die Fähigkeit, Licht zu erzeugen und abzustrahlen. Nun haben Wissenschaftler am japanischen Tohoku Institute of Technology mit Hilfe von Spezialkameras auch am menschlichen Körper Biolumineszenz nachgewiesen: ein für das menschliche Auge nicht sichtbares, rhythmisch pulsierendes Schimmern. Ursache für die Abgabe der ultraschwachen Lichtteilchen (Photonen) seien geringfügige Stoffwechselveränderungen, wie die Forscher im Public Library of Science-Magazin PLoS-One ausführlich dokumentierten. Die stärkste Lichtabgabe sei um die Mittagszeit, die schwächste gegen Abend. Es bestehe jedoch kein Zusammenhang zwischen Lichtstärke und Körperwärme. Die Forscher fragen sich, ob dies die so genannte „Aura“ ist.

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