„In der Natur finde ich Ruhe und tanke Kraft“
Fotos: Music Matters
Auf deinem aktuellen Album No Baggage wirken die Songs sehr emotional. War das so geplant oder hat es sich bei der Arbeit daran ergeben?
Weißt du, mir kommen die Ideen für Songs ganz natürlich, und da spielen Emotionen einfach mit hinein. Ich muss allerdings gestehen, ich schreibe ja schon sehr lange Songs und manche Alben sind weniger gefühlvoll als andere geworden. Aber die neue CD ist definitiv am gefühlvollsten.
Throuw your arms around me klingt sehr indianisch. Interessiert dich die Musikszene der Native Americans?
Absolut. Ich bin eine große Bewunderin der indianischen Kultur. Ganz besonders die Musik gefällt mir. Ich meditiere viel und setze sie gern unterstützend ein. Ganz in der Nähe meines Hauses in Kanada gibt es ein Reservat, und überall findest du indianisches Kunsthandwerk. Ich finde, die Native Americans sind sehr kreativ, spirituell und intuitiv. Sie haben regelmäßig Pow Wows, das sind Zusammenkünfte, bei denen sie traditionelle Tänze aufführen und trommeln. Ich kann es gar nicht erwarten, das nächste zu besuchen. Es inspiriert mich ungemein, musikalisch und spirituell. Ich liebe ihre Instrumente, besonders die Holzflöten und natürlich die Trommeln. Die Percussion hat immer diesen erdigen Sound.
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