2012 – Was wird geschehen?
Teil 1: Alte und neue Prophezeiungen
stehen wir wirklich kurz vor einer „Wendezeit“ – einer Krise, die neben Katastrophen und Umbrüchen auch die Chance zu einer Transformation bietet? Es ist wahr – wir leben in herausfordernden Zeiten voller Veränderung. Wo aber endet die Realität, und wo beginnt der Mythos einer „Besseren Welt“, die sich verständlicherweise viele Menschen wünschen?
Die Diskussionen gipfeln im Grunde in zwei Szenarien: Endzeit, wie uns im Blockbuster „2012“ von Roland Emmerich eindrucksvoll, aber Furcht einflößend dargestellt wird – oder eine Transformation von Erde und Bewusstsein in die „fünfte Dimension“ mit der Aussicht auf globale Erleuchtung. Was also wird passieren?
Wendepunkte im Wandel der Zeit
Wendezeit, die gab es immer wieder. So sorgte die Millenniumserwartung im Mittelalter für große Panik. Der Archetyp einer Apokalypse, der besonders gut in krisenhaften Zeiten zu funktionieren scheint, hat folgende Botschaft: Alles wird sich zum Guten wenden. Zuvor jedoch muss eine Krise und müssen Katastrophen ausbrechen, das Alte zerfallen, damit Neues möglich wird.
Kleine und große Wendepunkte kennen wir alle: Die wilden 68er beispielsweise, die für ein Aufblühen neuer Künste und Denkweisen sorgten. Dann „New Age“ – das viel beschworene Wassermannzeitalter, das u. a. durch Marilyn Fergusons hervorragend recherchiertes Werk „Die sanfte Verschwörung“ eingeleitet wurde.
Wir haben keine Ahnung, was geschieht, wenn Millionen Menschen gemeinsam einen positiven Gedanken träumen. José Argüelles
Wir hoffen, Sie finden diese Vorschau auf den Artikel aus dem Magazin VISIONEN interessant!
Es würde uns sehr freuen, Sie als neuen Abonnenten des Magazins begrüßen zu dürfen.

