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Universeller Gottesdienst zum Erntedank (Foto: Christine Heiß)

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DER UNIVERSELLE GOTTESDIENST EIN BEITRAG ZUM FRIEDEN UNTER DEN RELIGIONEN

DER UNIVERSELLE GOTTESDIENST EIN BEITRAG ZUM FRIEDEN UNTER DEN RELIGIONEN

„Welche Kraft könnte freigesetzt werden, wenn die Menschheit sich in wahrer Geschwisterlichkeit vereinen würde! Welche Atmosphäre kann schon von zehn Menschen geschaffen werden, die in Harmonie verbunden sind!“ Von dieser Vision beseelt, nahm der Sufi-Lehrer Hazrat Inayat Khan vor 100 Jahren seine spirituelle Arbeit in Europa auf. Der Universelle Gottesdienst ist Teil seines Vermächtnisses.

In der Mitte des Altars brennt eine Kerze auf einem hohen Leuchter – Symbol des Göttlichen Lichtes, das fortwährend leuchtet, auch wenn wir es nicht immer wahrnehmen. Um das Gotteslicht herum sind acht weitere Kerzen angeordnet. Sie stehen für die großen Weltreligionen, die das Göttliche Licht in verschiedenen Epochen und Kulturen der Menschheit in ihrer je eigenen Farbe haben aufleuchten lassen. Rings um den Altar haben sich Menschen verschiedener Glaubensrichtungen versammelt. Sie sind zusammengekommen, um gemeinsam die Göttliche Wirklichkeit zu verehren, die in den Weltreligionen unter vielfältigen Namen angebetet wird – Namen wie Gott, Allah, Adonai, Shiva, Vishnu, Krishna, Ahura Mazda oder Sophia, Shekinah, Maria, Parvati, Lakshmi, um nur einige zu nennen.

„Die verschiedenen Religionen sind wie einzelne Töne, die in ihrem Zusammenklang jene Melodie ertönen lassen, die schon immer existiert hat, auf die die Menschheit als Ganzes aber noch nicht genug vorbereitet war.“ (Hazrat Inayat Khan)

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